Gerhild Komander

Tipps + Termine

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

Muehlendamm Mühlendamm

Mehr als 40 000 Eichen- und Kiefernstämme waren über Jahrzehnte in das Flußbett gerammt worden, um eine Wasserfläche von etwa dreißig bis vierzig Quadratkilometern aufzustauen. Über 40 000 Passanten überquerten den Damm 1891.

 

Als Molendamm ist der Name der ältesten Spreeüberquerung im Berliner Stadtgebiet seit den Anfängen der Siedlungen Berlin und Cölln überliefert. Die ersten Handeltreibenden bauten an der Spree als ersten befestigten Übergang einen Knüppeldamm mit eingebauten Brücken, jedoch ohne Schleuse.

Denn das Hauptinteresse der Siedler galt dem Fernhandel auf dem Landweg. Der Damm bestand aus einander abwechselnden Schichten von starken Kiefernstämmen, die quer durch das Flußbett gelegt wurden, und Packwerken, mit Steinen beschwerte Faschinen aus Birkenreisern und Weiden.

 

40 000 Baumstämme im Flussbett

Früh schon nutzten die Siedler die Wasserkraft des Flusses und errichteten, vermutlich um 1220, die ersten Wassermühlen. Die im 13. Jahrhundert erbaute Mühlendammbrücke diente sowohl als Wehr als auch als Mühlenstau. Der Spreekessel reichte stromaufwärts fast bis an die Stralauer Straße und die heutige Rungestraße, stromabwärts - Richtung Molkenmarkt - an die Poststraße, von der damals nur die Nordseite bebaut worden war.

Das flache Spreeufer sorgte alljährlich für mehrere Überflutungen. Erst im 14. Jahrhundert konnte man sie erfolgreich eindämmen. Mehr als 40 000 Eichen- und Kiefernstämme waren über Jahrzehnte in das Flußbett gerammt worden, um eine Wasserfläche von etwa dreißig bis vierzig Quadratkilometern aufzustauen. Große Steine, Rüdersdorfer Kalkstein und Granitfindlinge verstärkten den Dammbau.

Im Jahre 1285 wird die Cöllnische Mühle erstmals urkundlich erwähnt, 1306 die Berliner. Die Getreide-, Loh-, Walk- und Sägemühlen zwischen Berlin und Cölln waren die einzigen Mühlen im Berliner Raum - außer der Weddingmühle an der Panke - und brachten erhebliche Einnahmen. 1354 gab es mindestens drei Mühlen.

 

Die erste Berliner Wasserleitung

1572 nutzte der Berliner Rat die Bauten am Mühlendamm, um eine aus hölzernen Röhren bestehende Wasserleitung über ein Gerinne der Mühlen anlegen zu lassen. Sie brachte Spreewasser in die Höfe der Bürgerhäuser, verfiel aber im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges.

Damm und Mühlen unterbanden den Schiffsverkehr auf der Spree. Erst 1578 wird eine Schleuse erwähnt. Bis dahin musste der Warenverkehr flußauf- und abwärts zwischen Berlin und Cölln unterbrochen werden, die Waren aus- und auf andere Schiffe jenseits des Mühlendammes umgeladen werden.

So machten die Städte Gebrauch von ihrem einträglichen Niederlagsrecht. Aus diesem Brauch und Zwang entwickelten sich der Molkenmarkt und der Cöllnische Fischmarkt zu lebhaften Handelsplätzen, und man errichtete Krambuden und Verkaufsstände. Sie unterstanden als Freihäuser der landesherrlichen Gerichtsbarkeit.

 

Der Mühlendamm wird zur Ladenzeile

1683 fasste Kurfürst Friedrich Wilhelm den Beschluss zu einer umfassenden Erneuerung der Dammgebäude. Unter der Aufsicht des Amtshauptmanns des Mühlenhofes, Friedrich Rudolph Ludwig von Canitz, wurden die Bauten ausgeführt. Die Läden hatten die Inhaber auf eigene Kosten in Stein zu errichten.

Nach dem Entwurf von Johann Arnold Nering wurden den Läden die sogenannten Kolonnaden vorgesetzt: Es entstanden die ersten Arkadenhallen auf dem Mühlendamm. Sie wurden mit Kreuzgewölben gedeckt. Die Schlußsteine der Bögen wurden als Porträts ausgeführt, die Rückwände der Gänge mit Bildern der bedeutendsten Städte der Mark Brandenburg geziert. 1688 waren zahlreiche Hugenotten unter den Ladenbesitzern: der Büchsenmacher Fromery, der Zinngießer Catel, die Strumpfwirker Tondeur und Lagarde und andere mehr.

 

Die Kaufmannsgilde errichtet ihre Börse

Die von Cöllner Seite auf den Mühlendamm stoßende Fischerbrücke erhielt 1696 ein Portal, die Friedrichsporte. In dem großen Saal darüber richtete die Kaufmannsgilde den ersten Börsensaal ein.

Zwischen 1701 und 1710 erhielt die Brücke sechs massive Gewölbe aus Sandstein mit einer Spannweite von je 4,8 Metern. Inschriftensteine, die beim Abbruch der Brücke gefunden wurden belegen die Jahreszahlen 1701 und 1707 sowie den Namen des damaligen Mühlenhauptmanns von Kamecke. Bis 1750 fand der Weihnachtsmarkt auf dem Mühlendamm und Molkenmarkt statt. Dann wurde er in die Breite Straße verlegt.

 

Feuer auf dem Mühlendamm

1747 und 1759 beschädigte ein Brand den Mühlendamm und seine Gebäude. König Friedrich II. nahm die Reparaturarbeiten zum Anlass, die Kolonnaden zweistöckig aufführen zu lassen. Durch den Umbau verengte sich die verkehrsreichste Straße von Berlin auf acht Meter in der Breite.

Trotz großer Beeinträchtigungen durch Lärm, Schmutz und üble Gerüche, den der Betrieb der Mühlen verursachte, galt der Mühlendamm den Zeitgenossen Mitte des 18. Jahrhunderts als vornehmes Kaufmannsviertel.

Die Zahl der Mühlen erhöhte sich in den folgenden Jahrzehnten auf zehn. Der enge Mühlendamm zeigte sich als eine der belebtesten Geschäftsstraßen Berlins, die Mühlen blieben die wichtigste Energiequelle der Stadt, bis sie in dieser Rolle in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts von den Dampfmaschinen abgelöst wurden.

 

Am 3. April 1838 richtete Feuer abermals schweren Schaden an.
Die städtischen Behörden ersuchten den König, die Mühlen nicht wieder inmitten des Stadtzentrums aufzubauen. Die Feuergefahr und andere Belästigungen waren zu groß. Gegen den Protest des Stadtrates wurde unter Leitung des Mühlenbaumeisters Dannenberg mit dem Neubau der Dammühlen begonnen. Nach den Entwürfen von Ludwig Persius entstand die äußere Hülle der neuen, steinernen Gebäude in den Formen der Burgenromantik. In einen der neuen Bauten zog das Berliner Polizeipräsidium ein. Eine große und eine kleine Mühle standen nun in der Mitte der Spree, begleitet von je einem Speichergebäude. Die Geschäfts- und Wohnhäuser waren im italienischen Stil errichtet worden, ihnen vorgelagert wiederum eine Kolonnade.

 

Sparkasse und Armenverwaltung unter einem Dach

1873 erwarb der Unternehmer Hermann Geber die Dammgebäude vom Fiskus. 1880 erwarb sie die Preußische Immobilien-Actien-Bank. 1885 kaufte die Stadt die Gebäude von Breiter Straße 23 bis Poststraße 16 und ließ sie 1886 bis 1890 abbrechen. Unter stadthygienischen Gesichtspunkten, die von Stadtbaurat James Hobrecht und Rudolf Virchow entwickelt worden waren, entstanden an der Stelle der Mühlengebäude in ähnlichem Burgenstil öffentliche Gebäude zur städtischen Nutzung: Sparkasse und Armenverwaltung zogen ein. Die Entwürfe stammten von Hermann Blankenstein.

Die Südseite zur Fischerbrücke hin blieb unbebaut. So erreichte die Straße eine Breite von 26,5 Metern. Die beidseitigen Bürgersteigen maßen je 5,75 Metern. 1894 wurde die neue Wasserstraße einschließlich Schleusenanlage unter dem Mühlendamm freigegeben, deren Kapazität die Durchfahrt von täglich 250 Schiffen bis zu 600 Tonnen ermöglichte.

 

40 000 Passanten überqueren den Mühlendamm

Erhöhtes Verkehrsaufkommen zu Wasser und zu Land machte schon dreißig Jahre später neue Planungen notwendig: gedacht war an die Verbreiterung der Straße und die Erweiterung der Schleuse. 1891 führten zehn Pferdelinienbahnen über den Mühlendamm. In der Verkehrszählung aus demselben Jahr stellte man fest, daß in 16 Stunden mehr als 60 000 Wagen aller Art und über 40 000 Passanten den Damm überquerten.

Noch in den zwanziger Jahren erweiterte die Stadt die Planung auf eine Gesamtbreite des Mühlendammes von 37 Metern und eine neue Zweikammerschleuse stromaufwärts, um die U-Bahnquerung zu ermöglichen und den Schiffsverkehr während der Bauarbeiten aufrechterhalten zu können. Dazu wurde auch der Bau einer Behelfsbrücke notwendig, der den denkmalgerechten Abbau des Ephraim-Palais' erforderte. 1935 begannen die Abbrucharbeiten, 1939 war die Behelfsbrücke fertig gestellt und das Ephraim-Palais verschwunden, 1940 der Bau der neuen Schleusenanlage beendet.

Durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges kamen die weiteren Bauarbeiten zum Erliegen, die Behelfsbrücke wurde in den letzten Kriegstagen von deutschen Soldaten gesprengt. Dem provisorischen Wiederaufbau folgte ab 1964 der Abbruch der alten Schleusenreste. 1966 bis 1968 entstand die heutige Spannbetonbrücke mit einer Breite von 45,2 Metern.

 

Gerhild H. M. Komander

 

Literatur:

Eckhard Thiemann, Dieter Desczyk und Horstpeter Metzing: Berlin und seine Brücken, Berlin 2003

Heinrich Herzberg und Hans Joachim Rieseberg: Mühlen und Müller in Berlin, Berlin 1987

Konrad Müller: Zum „Brand der Dammühlen", in: Zeitschrift für die Geschichte Berlins 55, 1938, 2, S. 71

Hermann Kügler: Der Brand der Dammühlen. Eine Jahrhunderterinnerung und ein Alexis-Fund, in: Zeitschrift für die Geschichte Berlins 55, 1938, 1, S. 7-12

Pinkenburg: Baugeschichtliches vom Mühlendamm in Berlin, in: Zentralblatt der Bauverwaltung 1894, S. 250, 259 und 269

Joseph Dagobert: Zur Geschichte des Mühlendamms, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins 1893, 10

 

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Mühlendamm

Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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