Gerhild Komander

Tipps + Termine

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

SB 0 qu100Das Berliner Schloß

Fünfhundert Jahre Berliner Geschichte an einem Ort

 

 

Das Berliner Schloß war von 1451 bis 1918 die landesherrliche Residenz der regierenden Markgrafen und Kurfürsten der Mark Brandenburg, der Könige in und von Preußen sowie der Deutschen Kaiser aus dem Haus der Hohenzollern.

Ein „Stadtschloß“, wie oft zu lesen ist, hat es in Berlin nie gegeben. Es handelt sich bei dieser Bezeichnung um einen Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts willkürlich von Potsdam nach Berlin übertragenen Begriff. So lange Berlin Residenzstadt war, gab es kein weiteres Schloß außer Schloß Monbijou. Monbijou wiederum lag in der Spandauer Vorstadt, also bis 1737 außerhalb der Stadtgrenze. Deshalb kann das Berliner Schloß mit keinem anderen Bau verwechselt werden. Berlin-Gäste wissen das mittlerweile besser als manche EinwohnerInnen.

Als mit der Bildung der Stadtgemeinde Berlin 1920 Berlin zu seinem heutigen Umfang anwuchs, kamen zwar weitere Schlösser in das Stadtgebiet, sie alle aber besitzen Eigennamen, die eine Verwechslung ausschließen.
Das Berliner Schloß existiert nicht mehr. Es befand sich an der Stelle des Palastes der Republik gegenüber vom Berliner Dom und nahm auch den großen Teil des jetzigen Schloßplatzes ein.


sb 5Die Hohenzollern bauen ein Schloß
1443 Baubeginn der Residenz in Cölln unter Kurfürst Friedrich II.
1451 Einzug des Kurfürsten in das Schloß

Die Rekonstruktion von Albert Geyer aus dem Jahre 1936 zeigt die vermutete Schloßanlage des Kurfürsten Friedrich II. Unten im Bild fließt die Spree.

Darüber liegen die Schloßbauten am Flußufer entlang, links davon der Schloßplatz - heute der Straßenraum zwischen Palast der Republik und Marstall dies- und jenseits der Rathausstraße.

Links oberhalb der Bildmitte befindet sich das Dominikanerkloster - etwa auf dem Gelände des Staatsratsgebäudes, das heute die Hochschule beherbergt. Der Cöllner Stadtgraben umfließt Kloster- und Schloßbezirk.

 

Sächsische Renaissance als Vorbild

ab 1538 Umbau des Schlosses nach sächsischem Vorbild (Torgau) unter Kurfürst Joachim II. durch Caspar Theyss nach Plänen von Konrad Krebs

Unter den Nachfolgern Joachims II. werden zahlreiche Veränderungen und Erweiterungen vorgenommen, die wesentlichen unter Kurfürst Friedrich Wilhelm und seiner Gemahlin Louise Henriette, bekannt als der Große Kurfürst.
Er kehrt 1646 mit seiner Gemahlin Louise Henriette von Nassau-Oranien in das durch die Folgen des Dreißigjährigen Krieges verwahrloste Schloß zurück. Das Kurfürstenpaar lässt durch Johann Sigismund Elsholtz und andere den Lustgarten herrichten. Johann Gregor Memhardt errichtet das Lusthaus, Johann Arnold Nering die Orangerie und im Schloss die Kapelle der Kurfürstin. Am Ende des 17. Jahrhunderts besteht das Schloß aus zwei aufeinander folgenden Höfen, etwa in der Ausdehnung des barocken Baus. Den einen Hof umschließen jedoch Wirtschaftsgebäude.


sb 81665-70 Michel Matthias Smids erbaut den Marstall in der Breiten Straße. Er ist nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nur in reduzierter Form wieder errichtet worden.

1681-85 Im Querflügel des Berliner Schlosses läßt Kurfürst Friedrich Wilhelm den Alabastersaal einrichten.

1687 Baubeginn des Galerieflügels, auf dessen Grundmauern ab 1747 der neue Berliner Dom entsteht


sb 6Ein Schloß für den König in Preußen
1698-1706 Neugestaltung des Schlosses unter Kurfürst Friedrich III. / König Friedrich I. durch Andreas Schlüter
1706-1713 Forsetzung der Bauarbeiten durch Nilsson Eosander von Göthe

In dieser Zeit entsteht eine der großartigen barocken Schloßanlagen in Europa. Architektur, Skulptur und Ausstattung der Paraderäume liegen in den Händen des Bildhauers Andreas Schlüter. Eosander folgt in der äußeren Architektur dem Plan Schlüters, der das eigentliche Schloßgebäude in der Größe verdoppelt.


1745 Friedrich II. läßt sich und mehreren Familienmitgliedern Wohnungen im Schloß ausstatten.
1787-90 Carl von Gontard richtet König Friedrich Wilhelm II. die Königskammern ein.

1825 Karl Friedrich Schinkel entwirft Wohnräume für Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.) und Kronprinzessin Elisabeth.
1845-53 Friedrich August Stüler und Albert Dietrich Schadow führen nach dem Entwurf Schinkels die Schloßkuppel aus.

Das Bild zeigt das kaiserliche Schloß mit dem Denkmal für Kaiser Wilhelm I. von Reinhold Begas auf der Schloßfreiheit. Links hinten ist der Renaissancebau der Schloßapotheke zu erkennen, der für die Anlage der Kaiser-Wilhelm-Straße (heute Karl-Liebknecht-Straße) etwa zur Häfte abgerissen wurde.
Er wird bei den Planungen für die Rekonstruktion des Schlosses nicht berücksichtigt.

 

sb 11Die Republik zieht in das Schloß
9. November 1918 Karl Liebknecht ruft vom Balkon des Portals V* die freie sozialistische Republik Deutschland aus.

ab 1921 Einrichtung des Kunstgewerbemuseums in den Paraderäumen des Schlosses
1927 Gründung der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten mit Sitz im Berliner Schloß

3. Februar 1945 Das Schloß brennt nach einem Luftangriff in großen Teilen aus.

1945 bis 1950 Nutzung der intakten Schloßräume für Verwaltung und Ausstellungen
Überreste der Bauplastik werden geborgen. Sie befinden sich in der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen Berlin und im Märkischen Museum.

1950/51 Sprengung des Schlosses

1963 Das Schloßportal IV wird in das Staatsratsgebäude eingesetzt, weil man glaubt, von diesem Portal habe Liebknecht die Republik ausgerufen. Die königlichen Insignien und der preußische Adler werden entfernt.

 

sb 3Das Bild zeigt eine Installation mit Lichtern in den Schloßkellern, die in den neunziger Jahren ergraben wurden - September 2000.


1973-76 Auf einem Teil des Schloßgeländes entsteht der Palast der Republik.

2006 Der Abriß des Palastes der Republik zugunsten einer Teilrekonstruktion des Schlosses beginnt. Er wird als „Rückbau“ bezeichnet.

 

sb 9Literatur:

Guido Hinterkeuser: Das Berliner Schloß: der Umbau durch Andreas Schlüter, Berlin 2003

Ulf Bankmann: Das Bild einer aztekischen Gottheit im Berliner Schloß, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, 99, 2003, H. 3, S. 546-552

Albert Geyer: Geschichte des Schlosses zu Berlin, Bd. 1: Die kurfürstliche Zeit bis zum Jahre 1698, Berlin 1936. Bd. 2: Vom Königsschloß zum Schloß des Kaisers (1698-1918), bearbeitet von Sepp-Gustav Gröschel, 3. Auflage Berlin 2001

Regina Hanemann: Das Berliner Schloß. Ein Führer zu einem verlorenen Bau, Berlin 1992

Goerd Peschken und Hans-Werner Klünner: Das Berliner Schloß, Frankfurt a. M. / Berlin 1982, 2. Auflage 1991

Tilo Eggeling: Königsschlösser Museumsschlösser. Entstehung, Geschichte und Konzeption der Preußischen Schlösserverwaltung, Berlin 1991

Lieselotte Wiesinger: Das Berliner Schloss. Von der kurfürstlichen Residenz zum Königsschloß, Darmstadt 1989

Nicolas Raoul: Ist das Schloß Kurfürst Friedrichs II. 1540 ganz abgebrochen worden?, in: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins 54, 1937, H. 3, S. 58-63

 

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Berliner Schloß   Andreas Schlütter  Nilsson Eosander von Göthe   Karl Friedrich Schinkel  
Kurfürst Joachim II.  Kurfürst Friedrich Wilhelm  Der Große Kurfürst   Kurfürstin Louise Henriette

Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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