| Nr. 2, Oktober 2006 |

Berlin im Oktober 1806

Berliner Geschichte im Rückblick

9.10.

Friedrich Wilhelm III. erklärt nach harten Provokationen Napoleons Frankreich den Krieg.
10.10.

Prinz Louis Ferdinand, Neffe Friedrichs II., fällt in der Schlacht bei Saalfeld.
14.10.

Niederlage der preußischen Armee bei Jena und Auerstedt
17.10.

Der Statthalter von Berlin, Graf von der Schulenburg, lässt verkünden: „Der König hat eine Bataille verloren. Jetzt ist Ruhe die erste Bürgerpflicht."
18.10.

Königin Luise und König Friedrich Wilhelm III. verlassen auf verschiedenen Wegen Berlin. Der Hofstaat flüchtet, der Staatsschatz wird fortgeschafft.
24.10.

General Pierre Augustin Hulin fährt als Besatzungskommandant in Berlin ein und wird im Rathaus empfangen, begleitet von etwa 200 Jägern und Husaren. Er nimmt Quartier im Palais der Herzogin von Kurland, Unter den Linden 7 (Russische Botschaft).
25.10.

Marschall Louis Nicolas Davout reitet durch das Hallesche Tor in Berlin ein und besetzt mit seinen Soldaten die Stadt. Weitere französische Truppen folgen.
26.10.

Napoleon beschlagnahmt im Schloss Charlottenburg die Briefe der Königin Luise.
27.10.

Einzug Napoleons in Berlin, Siegesmarsch. Am Brandenburger Tor übergibt der Magistrat die Schlüssel. Napoleon reitet zum Schloss. Generalinspekteur Dominique Denon beginnt, Listen von Kunstgegenständen für das geplante Musée Napoléon in Paris zusammenzustellen.
25.11.

Napoleon verlässt Berlin.

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- © gerhild komander 11/06 -

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