Das Märkische Museum, die märkische Baukunst und der Köllnische Park
Stadtführung und Museumsbesuch
Patchwork nach Brandenburger Art könnte diese Spielart des Historismus heißen.
Das Märkische Museum scheint aus lauter verschiedenen Bauteilen zu bestehen, gerade so als sei es über Jahrhunderte gewachsen. Das ist aber nicht der Fall. Der Architekt komponierte wohlüberlegt Nachbildungen märkischer Architektur und Skulptur zu einem Komplex.
Architekturführung zum Historismus
1899 begann Stadtbaurat Ludwig Hoffmann den Bau des Märkischen Museums auf dem Gelände der einstigen Wallanlagen, die die kurfürstlich-königlichen Residenzstädte bis in die vierziger Jahre des 18. Jahrhunderts umgeben hatten. Das Haus wurde als Märkisches Provinzialmuseum erbaut.
Hoffmann schuf ein malerisch-romantisches Ensemble aus Architekturzitaten der märkischen Backsteingotik und Renaissance.
Im Inneren richtete der Stadtbaurat Räume ein, die den Kunstsammlungen aus der märkischen Provinz entsprachen. Insbesondere die Große Halle und die Gotische Halle ahmen die märkischen Hallenkirchen und ihre lichtdurchfluteten Kirchenschiffe nach.
Den Werken der gotischen Skulptur der Mark bilden sie eine unvergleichliche Heimstatt.
Mit Bauten wie dem Märkischen Museum prägte Hoffmann von 1896 bis 1924 maßgeblich die kommunale Bautätigkeit in Berlin.
Dauer: etwa zwei Stunden
Kosten: 160,00 Euro für eine Gruppe bis 20 Personen
Bei Besuch des Museums kommen die Eintrittskosten hinzu.
Termine: nach Vereinbarung
Treffpunkt: Märkisches Museum, an der Rolandstatue vor dem Eingang (U-Bahnhof Märkisches Museum oder Jannowitzbrücke)
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