Gerhild Komander

    Aktuelle Termine

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Vortrag zur Kunstgeschichte 
Große Namen der Kunst: Raffaello Sanzio
In Zusammenarbeit mit der VHS Potsdam
Dienstag,
30. November 2017,
14 Uhr

150 Engelchen

Stadtführung Berlin Schöneberg 
Der Bayerische Platz, die Orte des Erinnerns und der neue U-Bahnhof
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 18. November 2017, 11 Uhr

150 Rom StPeter

Vortrag zur Berliner Kunstgeschichte
Berlins schönste Kirchen – von der Dorfkirche zum Berliner Dom
In Zusammenarbeit mit der Urania Berlin
Dienstag, 19. Dezember 2017, 15.30 Uhr

150 Tulpe 3

 

Vorträge Frauengeschichte Europa

 

Storchschnabel MEGFürstinnen in Europa

Elisabeth, Maria Theresia, Isabella, Margarete, Henriette Maria, Eleonore, Katharina, Maria Teresa, Christina, Victoria, Amalie, Marie, Mary, Maria, Anne ...

Sie waren selbstregierende Fürstinnen, Vertreterinnen der Macht, loyale Gattinnen, Frauen ohne Macht

 

The Virgin Queen. Elisabeth I. von England

Der amerikanische Bundesstaat Virginia verdankt ihr seinen Namen, Bette Davis eine ihre besten Rollen, Sir Francis Drake sein Heldentum und England ein glanzvolles Zeitalter.

Elisabeth I. von England ist nur eine von sieben britischen beziehungsweise englischen und schottischen Königinnen und somit im eigenen Land keine Sensation. Nur wenigen im Publikum der Geschichte ist geläufig, dass es ihre Mutter war, die als zweite Ehefrau Heinrichs VIII. wegen angeblichen Ehebruchs geköpft wurde, dass sie eine Zeitgenossin Katharina von Medicis war und dass ihre Regierung eine der erfolgreichsten und humansten der europäischen Geschichte war.

 

Maria Theresia - eine Frau auf dem Habsburger Thron

Solange Kaiser Karl VI. noch auf die Geburt eines Thronerben hoffen konnte, standen seine Töchter im Hintergrund. Das erklärt, warum wir über die Kindheit Maria Theresias so wenig wissen. Sie genoß eine unbeschwerte Kindheit, war ein schönes Kind, anmutig, ehrlich, großherzig, mit feurigem Temperament. Sie wurde durch Jesuiten unterrichtet. Religion, Geschichte, Sprachen, Kunst, Musik und Tanz gehörten dazu. Maria Theresia lernte ein ausgezeichnetes Latein, das ihr später zugute kam, da es Amtssprache in Ungarn war. Sie sprach fließend französisch, deutsch im Wiener Dialekt.

Zu regieren hat sie nie gelernt und wehrte sich doch gegen die Fürsten und Mächte Europas, die ihr das Erbe des Vaters, das Habsburgerreich streitig machen wollten. Den einen Teil verteidigte sie für sich selbst, den zweiten Teil für ihren Gemahl und später den Sohn, den dritten verlor sie an den preußischen König. Friedrich II. wurde „der Große", Maria Theresia die wichtigste Frau in seinem Leben.

 

Christina von Schweden: Eine Frau verwirrt Europa

Christina Königin von Schweden (1632-1689) gibt bis heute der Forschung Rätsel auf. Als sie sechs Jahre alt ist, stirbt ihr Vater, Gustav II. Adolf, der in den protestantischen Ländern Europas als „Retter der Reformation" gilt. Ihr Nachfolgerecht ficht niemand an.

Sorgsam erzogen „wie ein Mann", wird sie mit 18 Jahren zur Königin gekrönt und drängt erfolgreich auf ein friedliches Ende des Dreißigjährigen Krieges. Sie weigert sich zu heiraten, tritt die Krone an Ihren Vetter ab, konvertiert vom lutherischen zum katholischen Glauben und geht nach Rom. Warum? Der Vortrag stellt anhand neuer Literatur die möglichen Antworten im biographischen Zusammenhang vor.

 

Die englischen Königinnen

Maria Tudor, Elisabeth I., Maria Stuart, Anne Stuart und Victoria

Sanktionierte Führungsrollen wurden den Frauen in Europa selten zugestanden. England und Schottland zählten zu jenen Ländern, in denen die Frauen nicht grundsätzlich von der Thronfolge ausgeschlossen waren.

Deshalb konnten die Töchter Heinrichs VIII. gegen den Willen protestantischer Theologen regieren. Wie sehr die Religion und die Religiösen England beherrschten, zeigt auch die Thronfolge der Maria Stuart, die gemeinsam mit ihrem Gemahl Wilhelm von Oranien aus den Niederlanden gerufen wurde, um die Herrschaft eines katholischen Königs zu verhindern.

 

Katharina Zarin von Rußland

oder: Wenn Frauen genauso töten dürfen wie Männer, sind sie genauso mächtig.

Katharina II. ist eine der wenigen Persönlichkeiten, die sowohl ein ereignisreiches Privatleben als auch ein äußerst intensives öffentliches Leben führten. Dabei ist es paradox, daß ein so ausgiebig dokumentiertes Leben Gegenstand so vieler Legenden wurde.

Die negativen Charakterisierungen Katharinas beruhen vor allem auf dem Bild, das französische Schriftsteller unmittelbar nach ihrem Tod zeichneten, als das republikanische Frankreich im Kampf gegen Rußland um seine Existenz rang.

 

Fürstinnen in Europa – eine Vortragsreihe

Wie Patricia Fara durch ihre Beschäftigung mit den Naturwissenschaftlern im Zeitalter der Aufklärung die These widerlegte, die Welt der Aufklärung sei eine männliche Domäne gewesen (Pandora's Breeches, London 2005), habe ich durch meine Arbeit in der Geschichte und Kunstgeschichte festgestellt, daß die weibliche Hälfte dieser Geschichte nicht nicht vorhanden ist, sondern bloß ignoriert wird.

Deshalb beginnt die sechsteilige Vortragsreihe mit dem Kapitel "Heiratspolitik und Landerwerb". Weitere Vorträge behandeln selbstregierende Fürstinnen wie Christine, Elisabeth, Katharina und Maria Theresia, Vertreterinnen der Macht, loyale Gattinnen und Frauen ohne Macht.

 

      Tipps für Sie

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150 Wappen

Stadtführungen Berlin Wedding
Bruno Taut und Mies van der Rohe. Bauten im Wedding
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Dienstag, 17. April 2018, 11 Uhr

Distelmeyer Tochter Marienkirche

 

 

 

 

 


Stadtführung Berlin Frauengeschichte
Von Wagner zu Marlene
Das Friedenauer Frauenviertel und der Friedhof an der Stubenrauchstraße
In Zusammenarbeit mit der VHS Tempelhof-Schöneberg
Sonntag, 4. März 2018,
11 Uhr

Ceciliengaerten Erker 150 

Stadtführungen Berlin Architektur
Architektur in Schöneberg - zwischen Moderne und Nationalsozialismus
In Zusammenarbeit mit der VHS Schöneberg
Sonntag, 29. April 2018,
11 Uhr

150 Forsythie
 

 

 

 

 

Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

1. Oktober 1947 Rotraut Richter, Bühnen- und Filmschauspielerin, stirbt in Berlin.

4. Oktober 1897 Clara von Simson, Naturwissenschaftlerin und Politikerin, wird in Rom geboren.

6. Oktober 1737 Die Unternehmerin Fromet Mendelssohn wird in Altona (heute Hamburg) geboren.

12. Oktober 1967 Die Schauspielerin Lucie Englisch stirbt in Erlangen.

16. Oktober 1887 Die Malerin Lily Hildebrandt kommt in Fürth /Bayern zur Welt.

22. Oktober 1847 Henriette Herz stirbt in Berlin.

1. November 1877 Die Schriftstellerin Else Ury kommt in Berlin zur Welt.

1. November 1897 Die Pädagogin Ulrike Henschke stirbt in Baden-Baden.

2. November 1927 Serafine Détschy, Schauspielerin und Schriftstellerin, stirbt in Berlin.

3. November 1577 (nach dem) Margareta Markgräfin von Brandenburg, (nacheinander) Herzogin von Pommern und Fürstin von Anhalt, Tochter des Kurfürstenpaares Joachim I. von Brandenburg und Elisabeth von Dänemark, stirbt.

6. November 1537 Elisabeth Magdalene Markgräfin von Brandenburg und Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, Tochter des brandenburgischen Kurfürstenpaares Joachim II. und Hedwig von Polen, kommt im Schloß zu Cölln (Berlin) zur Welt.

12. November 1997 Maria Gräfin von Maltzan, Tierärztin und Widerstandskämpferin, stirbt in Berlin.

17. November 1947 Ricarda Huch, Schriftstellerin, stirbt in Schönberg im Taunus.

7. Dezember 1907 Die Journalistin und Publizistin Charlotte Beradt kommt in Forst (Lausitz) zur Welt.

10. Dezember 1937 Die Schauspielerin Rosa Valetti stirbt in Wien.

21. Dezember 1897 Die Sängerin Paula Salomon-Lindberg wird in Frankenthal bei Mannheim geboren.

24. Dezember 1927 Die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff wird in Freiburg im Breisgau geboren.

31. Dezember 1927 Die Opernsängerin Jutta Vulpius wird in Erfurt geboren.

31. Dezember 1967 Die Tänzerin und Choreographin Dore Hoyer stirbt in Berlin.

Schiller Phil 150

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