Gerhild Komander

    Aktuelle Termine

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150 Dahlie schwarz 

Vortrag zur Kunstgeschichte
William Turner
In Zusammenarbeit mit der Galerie 100
Mittwoch, 17.10. 2018, 19.30 Uhr

Kiel Denkmal Revolution 1918 1 150

Vortrag zur Kunstgeschichte
Franz Marc und Auguste Macke
In Zusammenarbeit mit der  VHS Potsdam
Donnerstag, 11.10.2018,
14.00 Uhr

Wilhelmshaven Die See revolutioniert das Land Plakat 150

Vortrag zur Berliner Geschichte
Kriegsende, Revolution und Neubeginn in Berlin 1918/19
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Dienstag, 6. November 2018, 15.15 Uhr
+
Dienstag, 20. November 2018, 1515 Uhr

 


 

 

Vorträge Frauen in Berlin

 

berolina3Fanny Hensel, Auguste Charlotte Goebel, Hedwig Dohm, Clara Grunwald, Leni Riefenstahl ...

Schriftstellerinnen Künstlerinnen Revolutionärinnen. Frauen um Fanny Hensel

Fanny Hensel - ein Frauenleben in Berlin

Frauen im Wedding, ein chronologischer Versuch

 

      Die Grenzen meiner Sprache, sind die Grenzen meiner Welt.
       So heißt es in der Sprachförderung.
       Wenn ich nach den Frauen nicht frage, gibt es auch keine?

 

Schriftstellerinnen Künstlerinnen Revolutionärinnen. Frauen um Fanny Hensel

Die Biographien der Frauen, die Fanny Hensel (1805 - 1847) als Zeitgenossinnen erlebte, zeigen Möglichkeiten und Hindernisse weiblicher Lebensentwürfe an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Wie gingen die Frauen mit den ihnen gesetzten, engen Grenzen um?

In den Lebensläufen von Frauen wie Louise Aston, Amalie Beer, Henriette Hertz, Fanny Lewald, Dorothea Schlegel und Rahel Varnhagen spiegeln sich die Diskrepanz bürgerlichen Emanzipationswillens und geschlechtsspezifischer Realität.

 

FannyHenselFanny Hensel - ein Frauenleben in Berlin

Fanny Hensel, ein relatives Wesen: Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, Enkelin von Moses Mendelssohn, Frau des Malers Wilhelm Hensel. Sie wurde in Hamburg unterm Michel geboren und verlebte den längsten Teil ihres Lebens in der Leipziger Straße 3.

Eine Laufbahn als Musikerin blieb ihr verwehrt. Ein Ausbrechen aus diesen engen Grenzen, die man ihrem Leben setzte - wie es ihre Tante Dorothea Schlegel getan hatte -, war ihre Sache nicht. Doch genoß Fanny Hensel auf den ausgedehnten Reisen durch Italien die ungeteilte Anerkennung eines halböffentlichen Publikums und reflektierte die Situation ihres Geschlechts.

Die Topographie ihres Berliner Lebens, die Stätten ihres Lebens in Berlin, vom Hackeschen Markt bis zur Leipziger Straße, bilden den Schwerpunkt des Vortrags.

 

Frauen im Wedding, ein chronologischer Versuch

Schon am Beginn der greifbaren Geschichte des Wedding stehen Frauen: Er verdankt ihnen die erste Erwähnung in einer Urkunde. Die Benediktinernonnen im Kloster zu Spandau erhalten am 22. Mai 1251 die Mühle auf dem Wedding. Der Besitz der Nonnen reichte weit in den heutigen Wedding hinein: Der Volkspark Rehberge war Teil der Jungfernheide.

Die Markgräfinnen und Kurfürstinnen des Landes treten in den folgenden Jahrhunderten als Verwalterinnen des Gutshofs Wedding auf. Dann kommen die Kolonistinnen, die Diakonissen, die Arbeiterinnen und Fräulein Auguste Charlotte Goebel. Sie baut die erste Mädchenschule im Wedding auf, äußerst erfolgreich. Vielleicht ohne etwas von ihr zu wissen, kommt Clara Grunwald und richtet den ersten Montessori-Kindergarten ein. Julie Liebermann hinterläßt dem Jüdischen Krankenhaus ihr Vermögen. Leni Riefenstahl wird einige Straßen weiter geboren.

Gegenwärtig beleben neuzugezogene kreative Frauen den Wedding. Hören Sie sich das mal an.

 

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Wenn Sie eines der Vortragsthemen in eine Sonderveranstaltung einbinden möchten, aus anderem Anlaß einen Vortrag buchen möchten, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf. Wir vereinbaren dann Thema, Honorar und Termin.

Aktuelle Vortragstermine finden Sie im Kalender.

 

      Tipps für Sie

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150 Wappen

Stadtführungen Berlin Wedding
Leben in der Ackerstraße.
Von der Mitte in den tiefen Wedding
In Zusammenarbeit mit VHS Reinickendorf
Sonntag, 16.9.2018, 14 Uhr

Distelmeyer Tochter Marienkirche

 

 

 

 

 


Stadtführung Berlin Frauengeschichte
Auf den Spuren der Frauenwahlrechts-
Bewegung

Sonnabend, 10. November 2018, 11 Uhr
+
Sonnabend, 17. November 2018, 11 Uhr

150x150 Taut Schiller
Stadtführungen Berlin Architektur
Bruno Taut und Mies van der Rohe. Bauten im Wedding
Architekturführung im Weltkulturerbe Wedding
Dienstag, 2. Oktober 2018,
14 Uhr

Kolonnaden 150
 

 

 

 

 

Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

13. Juli 1798 Zarin Alexandra Feodorowna, geborene Prinzessin Charlotte von Preußen, wird in Charlottenburg, im Schloß geboren.
19. Juli 1968 Die Schauspielerin und Puppenkünstlerin Käthe Kruse stirbt in Murnau am Staffelsee.
26. Juli 1928 Die Schauspielerin Maria Barkany stirbt in Berlin.
27. Juli 1968 Lilian Harvey (Lilian Helen Muriel Pape), Schauspielerin, stirbt in in Juan-les-Pins, Frankreich.
27. Juli 1988 Brigitte Horney, Schauspielerin, stirbt in Hamburg.
29. Juli 1818 Clara Wilhelmine Oenicke, Historien-, Porträt- und Genremalerin, wird in Berlin geboren.

4. August 1808 Die Schriftstellerin Luise Johanna Leopoldine von Blumenthal, geb. von Platen stirbt in Berlin.
7. August 1928 Die Schauspielerin Helen Vita kommt in Hohenschwangau zur Welt.
9. August 1938 Die Schauspielerin Paula Conrad-Schlenther stirbt in Berlin.
25. August 1868 Die Schauspielerin und Dramatikerin Charlotte Birch-Pfeiffer stirbt in Berlin.
30. August 1948 Alice Salomon, Politikerin und Sozialpädagogin, stirbt in New York.

11. September 1998 Vera Lourrié, Lyrikerin, stirbt in Berlin.
19. September 1848 Margarete Hoenerbach, Malerin, Grafikerin, Medailleurin und Bildhauerin, kommt in Köln-Deutz zur Welt.
23. September 1938 Die Schauspielerin Romy Schneider (Rosemarie Magdalena Albach) kommt in Wien zur Welt.
24. September 1978 Die Chemikerin Ida Eva Noddack stirbt in Bad Neuenahr.
30. September 2008 Die Schriftstellerin Christa Reinig stirbt in München.

 

Schiller Phil 150

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