Gerhild Komander

Tipps + Termine

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

Karl Marx Allee 150„Schön im Sinne des Volksempfindens"

Von der Stalinallee zur Karl-Marx-Allee

Als „Nationales Aufbauprogramm" entstanden zwischen 1952 und 1960
3 000 Wohnungen mit Ladengeschäften und Freizeiteinrichtungen in der Stalinallee*.

Auf einer Strecke von zweieinhalb Kilometern errichtete ein Architektenkollektiv monumentale Wohnblöcke und Torbauten, ein Kino und eine Sporthalle.

Zuvor war der Straßenzug, der sich bis 1949 in Frankfurter Allee und Große Frankfurter Straße teilte, von Trümmern beräumt, auf 75 Meter verbreitert und ergänzend erschlossen worden. Die Frankfurter Allee konnte als eine der ersten Straßen wieder befahren werden. Die Sowjetische Militäradministration nutzte diesen Weg, um vom Zentrum Berlins zu ihrer Kommandantur in Berlin-Karlshorst zu gelangen.

 

Dem Neuen Bauen eine Chance?

Der Bezirk Friedrichshain, in dem die Stalinallee entstand, war im Zweiten Weltkrieg besonders schwer durch Bomben getroffen worden, so dass schon das erste Planungskollektiv für den Wiederaufbau Berlins um Hans Scharoun hier die Chance sah, die „Neue Stadt" zu verwirklichen. Erste Pläne wurden 1946 im Berliner Schloss gezeigt, um die gesamte Bevölkerung in die Diskussion einzubeziehen.

Scharoun und seine Kolleginnen und Kollegen, die dem in den zwanziger Jahren entwickelten Neuen Bauen anhingen, profitierten von ihren Erfahrungen aus der Vorkriegszeit und gründeten ihre Entwürfe auf den großstadtkritischen und reformerischen Theorien Bruno Tauts und anderer Architekten. Die Pläne waren letzten Endes in keiner der Berliner Besatzungszonen zu verwirklichen.

Diese Zeit relativer Freiheit in der Stadtplanung von Seiten der Architekten dokumentieren die Bauten der Wohnzelle Friedrichshain - besser gesagt: was von ihr in der Ausführung übrig blieb -, die die Kollektive Ludmilla Herzenstein (Karl-Marx-Allee) und Helmut Riedel (Hildegard-Jadamowitz-Straße und Graudenzer Straße) 1949-50 in der Tradition des Neuen Bauens errichteten.

Die Wohnzelle – später „Wohnstadt" – orientiert sich an den Plänen Hans Scharouns, die zu mehr als fünfzig Prozent zerstörten Stadtteile im Stil einer durchgrünten Stadtlandschaft als Ausdruck eines demokratischen Sozialismus aufzubauen, konnte jedoch aus politischen Gründen nur zu einem kleinen Teil ausgeführt werden.

Neben den „Arbeiterpalästen" der Stalinallee fristen die Laubenganghäuser an der Karl-Marx-Allee längst im wörtlichen Sinn ein Schattendasein hinter dicht gepflanzten, hochgewachsenen Pappeln und verweisen in dieser Zurücksetzung um so deutlicher darauf, dass sich Ende des Jahres 1949 die politischen Verhältnisse in Deutschland – mit besonderer Wirkung auf Berlin – veränderten und sich in der eben gegründeten DDR die Führung der SED als alleinbeherrschende Macht in allen Bereichen etablierte.

 

Walter Ulbricht ernennt sich zum „Architekten"

Hatte der Ostberliner Magistrat mit seinem Generalaufbauplan – der die Westberliner Sektoren einbezog – den Plänen Scharouns eine Grundlage geboten, nahm die SED-Führung den 70. Geburtstag Josef Stalins zum Anlaß, erstens am 21. Dezember 1949 die Große Frankfurter Straße und die Frankfurter Allee in Stalinallee umzubenennen und zweitens den Ausspruch des Diktators, Moskau sei das städtebauliche Muster für alle Hauptstädte der Welt, wörtlich.

Damit war den Plänen der durchgrünten Stadtlandschaft der Boden entzogen. Eine Architektenpersönlichkeit mit weitreichenden städtebaulichen Kompetenzen, wie Bruno Taut sie von 1924-31 in Berlin verkörpert hatte, fand man nicht. Statt dessen gab die SED unter der Führung des Generalsekretärs des Zentralkomitees Walter Ulbricht die „Grundsätze des Städtebaues" vom 27. Juli 1950 heraus** und polemisierte in der sogenannten Formalismusdebatte gegen jegliche Architektur in der Tradition des Neuen Bauens der zwanziger Jahre.

„Schön im Sinne des Volksempfindens" und nach Moskauer Vorbild sollte Berlin aufgebaut werden. Schließlich legte Ulbricht selbst die Gestalt für die Stalinallee fest, die in einer monumentalen, geschlossenen Bebauung bestehen sollte. Die Stalinisierung und Entdemokratisierung der DDR deprimierte und vertrieb Politiker und Architekten aus den zuständigen Gremien, nicht zuletzt Hans Scharoun.

 

Schinkel soll es sein

45 Architekten nahmen 1951 an dem Wettbewerb für die Gesamtplanung der Stalinallee teil, nachdem Hermann Henselmann die Ausschreibung für die Weberwiese im Süden der Straße gewonnen hatte und das erste Hochhaus im „neuen Stil" errichten konnte. Die meisten Teilnehmer schieden aus, da sich ihre Entwürfe nicht oder nicht ausreichend an die vorgegebene „klassische" Berliner Bautradition hielten.

Fünf Preisträger schließlich erarbeiteten gemeinsam den Ausführungsplan: Egon Hartmann, der den ersten Preis erhalten hatte, Hans Hopp, Kurt W. Leucht, Richard Paulick und Karl Souradny. Sie waren auch als ausführende Architekten beziehungsweise Mitglieder der Kollektive bestimmt worden. Zu ihnen wurde Hermann Henselmann bestellt, der die städtebaulichen Dominanten Strausberger Platz und Frankfurter Tor zugewiesen bekam.

Für die sieben- bis zehnstöckigen Wohnblöcke verwandten die Architektenkollektive vorschriftsmäßig bestes Baumaterial – vom Ziegelstein bis zum Porphyr – und die Meißner Fliesenverkleidung für die Außenwände. Während die Gestaltung der Baukörper weitgehend vorgegeben war, blieb den Architekten größerer Spielraum in Gliederung und Verwendung der „klassischen" Dekoration, die entsprechend vielfältig – schlicht bis üppig – ausfiel.

 

Mit der Lotterie zur neuen Wohnung

Weder Material, noch Geld und Arbeitskraft waren ausreichend vorhanden. Eine Lotterie, in die die Bevölkerung Geld und Arbeitskraft einzubringen aufgefordert war, um eventuell zu den 1 000 Gewinnern einer Wohnung in der Stalinallee zu gehören, schuf Abhilfe. Arbeitskräfte und Material wurden zusätzlich aus anderen Städten abgezogen. Dieser Umstand erklärt die hohe Akzeptanz der Stalinallee bei den meisten alteingesessenen BewohnerInnen Ost-Berlins. Die Neugier und Bewunderung vieler anderer Deutscher und auch der ausländischen Berlin-BesucherInnen erklärt er nicht.

Tatsächlich kamen und kommen die Bauten der Stalinallee dem Schönheitssinn eines großen Teils der Bevölkerung entgegen. Die für die Moderne begeisterten Deutschen waren in der Nachkriegszeit eine Minderheit. Die Mehrheit bezog sich in ihrer Einschätzung des „Schönen" auf „kanonische Werke aus der Zeit des Nationalsozialismus***. Es gelang Stalin und in der Folge Walter Ulbricht, „vertraute Bilder in einen neuen Deutungszusammenhang zu montieren".

Bis in die Gegenwart schätzt ein großer Teil der Bevölkerung – unabhängig von Alter, Bildung und Wohlstand – die Kunst der Klassik und des Klassizismus. Nur mit der Anlehnung an diese vergangenen Stile konnte der Sowjet-Sozialismus in der Bevölkerung der DDR verankert werden, erobert sich diese Architektur auch jetzt - großenteils unreflektiert – ihr Publikum.

Die politische Komponente und die Hintergründe der Entstehung der Stalinallee sind den meisten heute lebenden Menschen unbekannt. Daß die Bauten der Stalinallee, ihre Fassaden, die Namensgebung der Straße Indikatoren für die Stalinisierung der DDR waren, wird in weiten Teilen ebenso ausgeblendet wie der unmittelbare Zusammenhang mit dem Aufstand vom 17. Juni 1953.

 

Anmerkungen

* Am 13. November 1961 erfolgte die Umbenennung der Straße. Walter Ulbricht ließ über Nacht das Stalin-Denkmal entfernen, die Straßenschilder austauschen und die U- und S-Bahnhöfe umbenennen. Aus der Stalinallee wurden die Frankfurter Allee und die Karl-Marx-Allee. Eine Verlautbarung zu dieser Aktion gab es nicht.

** Abgedruckt in: Nicolaus/Obeth, S. 64 f.

*** Simone Hain: Kolonialarchitektur? Die Stalinallee im Kontext internationaler Ästhetikdebatten seit 1930, in: Karl-Marx-Allee. Magistrale in Berlin, S. 85

 

Leseempfehlung:

Karl-Marx-Allee. Magistrale in Berlin. Die Wandlung der sozialistischen Prachtstraße zur Hauptstraße des Berliner Ostens, hg. von Helmut Engel und Wolfgang Ribbe, Berlin 1996

Herbert Nicolaus und Alexander Obeth: Die Stalinallee. Geschichte einer deutschen Straße, Berlin 1997

 

Gerhild H. M. Komander

Dieser Text erschien zuerst im "Berliner Lindenblatt", 2008.

 

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Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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