Gerhild Komander

Zeughaus Ing 150Frauenführung: Die Stadt ist weiblich?

Auf den Spuren "weiblicher" Kunstwerke zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale

Was bedeuten die vielen weiblichen Skulpturen in der Mitte Berlins?

 

Frauenführung in der Mitte Berlins

 

Lassen Sie sich auf einen spannenden Stadtspaziergang zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale ein und entdecken Sie Skulpturen im Stadtbild, die Sie bisher nicht beachtet haben. Die Figurenpaare auf der Schloßbrücke zeigen "Frauen" als Lehrerinnen junger Männer. Viktoria und ihre Freundinnen schweben über dem Eingang der Neuen Wache ...


zeugh geometrieObwohl die lebenden Frauen seit dem 19. Jahrhundert nach und nach aus dem öffentlichen Leben der Stadt und des Staates verdrängt wurden, sind Frauen in der Kunst allgegenwärtig.

Warum?

Sie begegneten als Motiv der Kunst in der Funktion von Sinnbildern, als Allegorien, nicht als Individuen. Frauengestalten symbolisieren Göttinnen, Tugenden und Laster, Eigenschaften der Menschen, Ereignisse, Berufe und Künste.

 

Das Wort „Stadt“ ist in der deutschen Sprache grammatisch weiblich. Es leitet sich her vom alt- und mittelhochdeutschen Wort „stat“, das „Ort, Stelle“ bedeutete – im Sinne von „Stätte“.

Der Begriff erhielt im 12. Jahrhundert die Qualität eines Rechtsbegriffs und wurde erst im 16. Jahrhundert vom Wort „Statt“ für Ort orthographisch unterschieden.

Mit dem aus der lateinischen Sprache stammenden Wort „Staat“ hat „die Stadt“ etymologisch  nichts zu tun.

Betrachten wir Städte, Länder, Flüsse, Erdteile: Wo immer sie in der Kunst bildlich dargestellt werden, erscheinen sie als weibliche menschliche Gestalten.
Frauen scheinen über Jahrhunderte allgegenwärtig zu sein.

 

Weitere Termine:  auf Anfrage

Dauer: etwa zwei Stunden

Kosten: 11,00 / 8,00 Euro pro Person bei öffentlicher Führung,  150,00 Euro für Gruppen bei geschlossener Führung

Treffpunkt: Müllerstraße Ecke Triftstraße

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Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

13. Juli 1798 Zarin Alexandra Feodorowna, geborene Prinzessin Charlotte von Preußen, wird in Charlottenburg, im Schloß geboren.
19. Juli 1968 Die Schauspielerin und Puppenkünstlerin Käthe Kruse stirbt in Murnau am Staffelsee.
26. Juli 1928 Die Schauspielerin Maria Barkany stirbt in Berlin.
27. Juli 1968 Lilian Harvey (Lilian Helen Muriel Pape), Schauspielerin, stirbt in in Juan-les-Pins, Frankreich.
27. Juli 1988 Brigitte Horney, Schauspielerin, stirbt in Hamburg.
29. Juli 1818 Clara Wilhelmine Oenicke, Historien-, Porträt- und Genremalerin, wird in Berlin geboren.

4. August 1808 Die Schriftstellerin Luise Johanna Leopoldine von Blumenthal, geb. von Platen stirbt in Berlin.
7. August 1928 Die Schauspielerin Helen Vita kommt in Hohenschwangau zur Welt.
9. August 1938 Die Schauspielerin Paula Conrad-Schlenther stirbt in Berlin.
25. August 1868 Die Schauspielerin und Dramatikerin Charlotte Birch-Pfeiffer stirbt in Berlin.
30. August 1948 Alice Salomon, Politikerin und Sozialpädagogin, stirbt in New York.

11. September 1998 Vera Lourrié, Lyrikerin, stirbt in Berlin.
19. September 1848 Margarete Hoenerbach, Malerin, Grafikerin, Medailleurin und Bildhauerin, kommt in Köln-Deutz zur Welt.
23. September 1938 Die Schauspielerin Romy Schneider (Rosemarie Magdalena Albach) kommt in Wien zur Welt.
24. September 1978 Die Chemikerin Ida Eva Noddack stirbt in Bad Neuenahr.
30. September 2008 Die Schriftstellerin Christa Reinig stirbt in München.

 

Schiller Phil 150

  Aktuelle Termine

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150 Gaensebluemchen

Vortrag zur Berliner Kunstgeschichte
Heinrich Zille: Graphiker, Zeichner, Fotograf
In Zusammenarbeit mit der Urania
Mittwoch, 25.4.2018, 15.30 Uhr

Alter Matthaeus Blaetter 150

Vortrag zur Kunstgeschichte
Edward Hopper
In Zusammenarbeit mit der Galerie 100
Donnerstag, 5. Mai 2018, 19.30 Uhr

150 DSC 0012

Vortrag zur Kunstgeschichte
Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto
Zum 150. Todestag am 19. April 1768

In Zusammenarbeit mit der  VHS Potsdam
Donnerstag, 3.5.2018,
14.00 Uhr

 


 

 

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