Gerhild Komander

Zeughaus Ing 150Frauenführung: Die Stadt ist weiblich?

Auf den Spuren "weiblicher" Kunstwerke zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale

Was bedeuten die vielen weiblichen Skulpturen in der Mitte Berlins?

 

Frauenführung in der Mitte Berlins

 

Lassen Sie sich auf einen spannenden Stadtspaziergang zwischen Marienkirche, Dom und Hedwigskathedrale ein und entdecken Sie Skulpturen im Stadtbild, die Sie bisher nicht beachtet haben. Die Figurenpaare auf der Schloßbrücke zeigen "Frauen" als Lehrerinnen junger Männer. Viktoria und ihre Freundinnen schweben über dem Eingang der Neuen Wache ...


zeugh geometrieObwohl die lebenden Frauen seit dem 19. Jahrhundert nach und nach aus dem öffentlichen Leben der Stadt und des Staates verdrängt wurden, sind Frauen in der Kunst allgegenwärtig.

Warum?

Sie begegneten als Motiv der Kunst in der Funktion von Sinnbildern, als Allegorien, nicht als Individuen. Frauengestalten symbolisieren Göttinnen, Tugenden und Laster, Eigenschaften der Menschen, Ereignisse, Berufe und Künste.

 

Das Wort „Stadt“ ist in der deutschen Sprache grammatisch weiblich. Es leitet sich her vom alt- und mittelhochdeutschen Wort „stat“, das „Ort, Stelle“ bedeutete – im Sinne von „Stätte“.

Der Begriff erhielt im 12. Jahrhundert die Qualität eines Rechtsbegriffs und wurde erst im 16. Jahrhundert vom Wort „Statt“ für Ort orthographisch unterschieden.

Mit dem aus der lateinischen Sprache stammenden Wort „Staat“ hat „die Stadt“ etymologisch  nichts zu tun.

Betrachten wir Städte, Länder, Flüsse, Erdteile: Wo immer sie in der Kunst bildlich dargestellt werden, erscheinen sie als weibliche menschliche Gestalten.
Frauen scheinen über Jahrhunderte allgegenwärtig zu sein.

 

Weitere Termine:  auf Anfrage

Dauer: etwa zwei Stunden

Kosten: 150,00 Euro für Gruppen bei geschlossener Führung

Treffpunkt: Nikolaikirchplatz, vor dem Eingang der Nikolaikirche

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Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

4. April 1889 Die Schriftstellerin Gisela von Arnim (Ottilie Beate Gisela Walburgis, auch Giesela, verh. Grimm) stirbt in Florenz.
10. April 1939 Annemirl Bauer, Malerin, Grafikerin und Regimekritikerin, kommt in Jena zur Welt.
11. April 1799 Louise Reichardt, Komponistin und Chorleiterin, wird in Hamburg geboren.
15. April 1869 Alwine Reinold, Lehrerin, wird in Detmold geboren.
17. April 1929 Die Schauspielerin Lissy Tempelhof wird in Berlin geboren.
18. April 1989 Hilde Benjamin, Juristin, stirbt in Berlin.
22. April 1889 Käthe Graupe, Geschäftsfrau, Kunsthändlerin, wird in Berlin geboren.
25. April 1899 Die Juristin, Verwaltungsbeamtin und Politikerin Theanolte Bähnisch (Dorothea Nolte, verh. Bähnisch) kommt in Beuthen, Schlesien, zur Welt.
26. April 1909 Marianne Hoppe, Schauspielerin, wird in Rostock geboren.
29. April 1959 Elisabeth von Knobelsdorff, Architektin, stirbt in Bassum.
8. Mai 1999 Klara Grüger, geborene Mandalka, Widerstandskämpferin und "Gerechte unter den Völkern", stirbt in Berlin.
10. Mai 1779 Die Schriftstellerin Johanna Karoline Wilhelmine Uthe-Spazier kommt in Berlin zur Welt.
11. Mai 1799 Hedwig von Olfers, Schriftstellerin und Salonnière, wird in Königsberg geboren.
15. Mai 1899 Die Fotografin Ruth Jacobi wird in Posen geboren.
16. Mai 1929 Lili Lehmann, Opernsängerin, stirbt in Berlin.
23. Mai 1939 Die Schriftstellerin Margarete Böhme (geb. Wilhelmine Margarete Susanna Feddersen, verh. Margarete Schlüter, Pseudonym: Ormános Sandor) stirbt in Hamburg.
28. Mai 1939 Die Schriftstellerin Rose Ausländer stirbt in Berlin.
30. Mai 1909 Hilde Coppi (geb. Rake), Widerstandskämpferin, wird in Berlin geboren.
30. Mai 1959 Die Malerin Gertraud Maria Sophie Rostosky stirbt in Würzburg.
31. Mai 1969 Hilde Körber, Schauspielerin, Schriftstellerin und Pädagogin, stirbt in Berlin.1. Juni 1919 Die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Hedwig Dohm stirbt in Berlin.
3. Juni 1779 Marie Sophie von Clausewitz, geborene Gräfin von Brühl, Herausgeberin der Werke ihres Mannes Carl, wird in Warschau geboren.
12. Juni 1899 Die Textilkünstlerin und Graphikerin Anni Albers kommt in Berlin zur Welt.
14. Juni 1859 Johanna Arnhold, Mäzenin und Stifterin, wird in Hamburg geboren.
23. Juni 2009 Die Schauspielerin Hanne Hiob (geb. Hanne Marianne Brecht) stirbt in München.
27. Juni 1799 Louise Reichardt, Komponistin und Chorleiterin, stirbt in Hamburg.

 

Schiller Phil 150

Aktuelle Termine

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Vortrag zur Kunstgeschichte
Leonardo da Vinci
Zum 500. Todestag

In Zusammenarbeit mit der Galerie 100
Donnerstag, 6. Juni 2019, 19.30 Uhr

150x150 HerrenhausenW

Tagesfahrt Leipzig
Leipziger Altstadt und Kunstzentrum Baumwollspinnerei
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 31. August 2019

150 Akelei Hof 14

Stadtführung im Wedding
Die Panke entlang
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Freitag, 27. September 2019, 15 Uhr

150 Fuchsie Knospe

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