Gerhild Komander

Tipps + Termine

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

Nikolaikirche 150Die Nikolaikirche Berlin - das Herz der Stadt

Die Stadtführung Nikolaiviertel finden Sie hier ...  


Die evangelische Pfarrkirche St. Nikolai am Nikolaikirchplatz in Berlin-Mitte gelegen war der erste Kirchenbau Berlins und ist ein Ort ersten Ranges für die Berliner Geschichte. Vielfach wird sie als ältestes Bauwerk Berlins bezeichnet.

Das stimmt nicht. Das trifft lediglich auf den Turmunterbau, genauer gesagt: auf die drei unteren Geschosse dieses Bauteils zu. Älter als die übrigen Teile der Nikolaikirche ist die Franziskanerklosterkirche beziehungsweise, deren Ruine. Die Kirche, ursprünglich den Heiligen Nikolaus Confessor, Martin von Tours und Katharina geweiht, ist aber der älteste Kirchenort Berlins.


1264 wird die Nikolaikirche erstmals erwähnt

Vor dem ersten Massivbau, dessen Baubeginn etwa mit der vermuteten Stadtgründung - um 1230 - gleichgesetzt wird, wird es wohl an dieser Stelle eine Holzkirche gegeben haben - wie sie für Spandau belegt ist. Zum ersten Mal in der Berliner Geschichte erwähnt wurde die Berliner Nikolaikirche 1264. Durch die umfangreichen Ausgrabungen in der schwer beschädigten Kirche 1956-58 ist die Gestalt dieses ersten Massivbaues bekannt geworden.

Es handelte sich um eine dreischiffige, flachgedeckte Pfeilerbasilika mit Querhaus, Rechteckchor und östlichen Apsiden von ansehnlicher Größe. Erhalten blieb davon der erwähnte Westbau, breiter als das Kirchenschiff, in charakteristischer brandenburgischer Form: ohne Turmaufsätze, wie es in Havelberg heute noch zu sehen ist. Ohne gliedernde Elemente - bis auf die symmetrisch angeordneten Öffnungen - erhebt er sich, im Erdgeschoß ein spitzbogiges Portal und zwei kleine Rundfenster darüber.

Den Grundriß der romanischen Feldsteinkirche gestaltete man nach dem Vorbild der sächsischen Kirchen des 12. Jahrhunderts. Quadratische Pfeiler trugen die schweren Kreuzgratgewölbe. Von der regional bedeutenden Wirtschaftsleistung der Stadt und dem relativen Wohlstand ihrer Bürgerschaft zeugt die vergleichsweise beträchtliche Größe des Baus.

Die Bürgerschaft Berlins konnte es sich um die Mitte des 13. Jahrhunderts gar leisten, das noch intakte Langhaus der Nikolaikirche abzureißen (um 1264) und unter Einbeziehung des Querhauses einen Neubau als vierjochige, gewölbte Halle mit drei gleichbreiten Schiffen und kreuzförmigen Pfeilern errichten - ein kultureller Höhepunkt in der Berliner Geschichte. Die Außenwände waren, so wird vermutet, bereits aus Backstein, erhielten Strebepfeiler, den Innenraum zierte man mit Halbrunddiensten und einer Blendengliederung.


Franzöische Kathedralen als Vorbild

Schon in den siebziger Jahren des 14. Jahrhunderts genügte auch dieser Bau nicht mehr. Für 1379 sind Bauarbeiten an den zu diesem Zeitpunkt wohl noch romanischen Ostteilen belegt. Mit dem neuen Hallenumgangschor - versehen mit schmalen Fenstern und einem Kapellenkranz - übertraf die Nikolaikirche alle anderen derzeit bestehenden Kirchen an Modernität. Beispielhaft hatte hierbei der französische Kathedralbau gewirkt, wie zuvor an St. Marien in Frankfurt/Oder und St. Nikolai in Spandau.

Interessant ist es, dass bei Einführung der hochgotischen Formen nicht Dom-, Stifts- oder Klosterkirchen, sondern städtische Kirchen die Vorreiterrolle übernommen hatten. Noch einmal zeigt sich in der Architektur das große Selbstbewußtsein der städtischen Bevölkerung Berlins. Doch verhinderte der Stadtbrand von 1380 - einer von vielen in der Berliner Geschichte - zunächst, daß an der Stadtpfarrkirche weiter gebaut werden konnte. Bis um das Jahr 1470 zogen sich deshalb die Bauarbeiten, die in den folgenden Jahrzehnten auch das Langhaus einbezogen, hin.

Im Gegensatz zum Chor erhielt das dreischiffige Langhaus breite Fenster mit aufwendiger Profilierung. Auf ein Querhaus verzichtete man. Den Höhenzug im Innenraum bewirken die Dienstbündel mit ihren charakteristischen Rundstabprofilen. Reich verzierte Bündelpfeiler tragen das Kreuzrippengewölbe, über dem Ostjoch ein Sterngewölbe, um den hier aufgestellten Altar hervorzuheben.

Für das Jahr 1452 ist die zweigeschossige, zum Kirchenschiff hin geöffnete Liebfrauenkapelle bezeugt. Vielleicht etwas älter war das Fresko im Orgelchor, das Julius Kurth als eine Darstellung des Jüngsten Gerichts identifizierte.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde an der Nordseite des Chores ein schlichter, zweigeschossiger Anbau angefügt, der später als Sakristei und Bibliothek genutzt wurde.


St. Nikolai in der neuen Zeit

Die Generationen der folgenden Jahrhundert haben der mittelalterlichen Gestalt der Kirche große Veränderungen und Zerstörungen zugemutet. Die Auswirkungen der Reformation veränderten auch das Aussehen der Nikolaikirche nachhaltig. Die Chor- und Seitenschiffskapellen wurden für Erbbegräbnisse freigegeben. Herausragend waren die von Kötteritzsche Kapelle, das Schindlersche Erbbegräbnis, die Grabstätten von Christian und Lampert Distelmeier sowie die barocken Grabmäler für den Hofgoldschmied Daniel Männlich von Andreas Schlüter und für den Finanzminister von Kraut von Johann Georg Glume.

 

Hermann Blankenstein "restauriert" St. Nikolai

Nikolaikirche vor 1850 2501715 erhielt St. Nikolai im Zuge der barocken Umgestaltung Emporen und einen neuen Altar.
1817 fand die erste Restaurierung unter Friedrich Wilhelm Langerhans statt, 1876-78 die große Renovierung unter Hermann Blankenstein. Stadtbaurat Blankenstein ließ den mittelalterlichen Südturm abtragen und statt dessen einen Doppelturmaufsatz mit spitzen Helmen errichten, wobei das vierte Geschoß des Turmunterbaus vollständig erneuert wurde (erkennbar an den eingefügten Rundbogenfenstern). Ziergiebel wurden dem Nordanbau aufgesetzt.

Den Innenraum unterzog Blankenstein einer umfassenden Regotisierung. Der Kirchenraum erhielt eine backsteinfarbene Fassung, eine neugotische massive Westempore, der Chorlaufgang eine ebensolche Brüstung.
1938 sollte unter Walter Peschke wiederum eine Restaurierung stattfinden und die Nikolaikirche zum Musikdom umgestaltet werden, kam jedoch nicht zur Ausführung.


Zerstörung und Wiederaufbau

Während des Zweiten Weltkriegs richteten die Bombardierungen große irreparable Schäden an: 1944 wurden die Turmhelme der Nikolaikirche zerstört, 1945 brannte das Kirchenschiff aus, so daß bis 1949 die mittelalterlichen Gewölbe und die nördliche Pfeilerreihe einstürzten und die reichhaltige Ausstattung der Kirche großenteils zerstört wurde. Die Ruine wurde gesichert, so daß 1956-58 und 1980-82 umfangreiche Ausgrabungsarbeiten vorgenommen werden konnten, denen wir die Rekonstruktion des romanischen Grundrisses von St. Nikolai und die Entdeckung eines vorromanischen Friedhofes verdanken.

1981 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, in dessen Verlauf die Nikolaikirche ihre mittelalterliche Innenraumfassung zurück erhielt. 1987, zur 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin, konnten die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen und die Kirche ihrer neuen Nutzung als Museum übergeben werden.

Der bedeutendste Ort Berliner Geschichte

Nikolaikirche Turmbau 1Die Berliner Nikolaikirche war über die Jahrhunderte ein historischer Ort des religiösen und weltlichen Lebens der Stadt. 1539 wurde sie Zeugin der Reformation: Die erste lutherische Predigt fand vor der offiziellen Anerkennung durch den Landesherrn am 14. September statt, am 2. November gab es das erste offizielle lutherische Abendmahl.

Ein Jahr später gewährte der Küster der Nikolaikirche gegen kurfürstliches Verbot Hans Kohlhase Unterkunft. 1657 bis 1666 wirkte Paul Gerhardt als Prediger hier, bis er als Gegner der vom Kurfürsten angestrebten Kirchenunion Berlin verlassen mußte.

Der Begründer des Pietismus, Philipp Jacob Spener, versah ab 1690 seinen Dienst als Propst an St. Nikolai und wurde 1705 an seinem Wirkungsort bestattet. Die Kirche erweist sich - bedenkt man die vielen zerstörten Grabmäler - als Berliner Grabstätte ersten Ranges. 1694 fand auch der Hofhistoriograph Samuel von Pufendorf hier seine letzte Ruhestätte.
Neueren Datums ist die Einsegnung der ersten Stadtverordneten Berlins im Jahr 1809.

Gerhild H. M. Komander, 2006


Literatur:
Berlin und seine Bauten Teil VI, Sakralbauten, hg. vom Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin, Berlin 1997.
Ernst Badstübner: Nikolaikirche Nikolaiviertel Berlin, Regensburg 1999.
Heinz Seyer: Berlin im Mittelalter. Die Entstehung der mittelalterlichen Stadt, Berlin 1987, S. 30-46.
Julius Kurth: Die Altertümer der St. Nikolai-, St. Marien- und Klosterkirche zu Berlin, Berlin 1911, S. 6-70.

 

Nikolaiviertel Plan 1688 566

 

Nikolai4 566

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Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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