Gerhild Komander

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

Die Bötzows

Großgrundbesitzer in Berlin

 

Bötzow

Die Berliner Gutsbesitzer - Teil B
Die Bötzows
(siehe auch Die Berliner Gutsbesitzer - Teil A - Büttner - Spiekermann)

Von Otto Behrendt

 

Noch mehr Land als Büttner und als das Kgl. Vorwerk hatten auf der Berliner Feldmark die Bötzows in Besitz. Von den 5226 Morgen 28 Quadratruten, welche Mencelius auf seinem Plan der Berliner Hufen als Gesamtackerfläche ohne die Weinbergsstücke berechnet, gehörten den Bötzows im Jahre 1822 allein 900 Morgen 15 Quadratruten. Dazu kamen noch die Erbpachtländereien des Dorotheen-Hospitals mit 153 Morgen 109 Quadratruten, sodaß die Bötzows 1053 Morgen 124 Quadratruten bewirtschafteten, also etwa 1/5 der ganzen Bodenfläche von der Frankfurter Allee bis zur Grenzstraße im Humboldthain.

Dieses Land gehörte den drei Brüdern Christoph Friedrich, Martin Ludwig, Johann Carl, ihrem Vetter Friedrich Wilhelm und der Witwe Bötzow geb. Damm. Die drei Erstgenannten waren Söhne des 1795 verstorbenen Johann Christian.

Ihr Großvater, Martin Bötzow der Ältere genannt, hatte im Siebenjährigen Kriege, 1760, große Ländereien auf der Feldmark Berlins aufgekauft, auch das Stammhaus der Bötzows Linienstraße 33 gegenüber der Straßburger Straße 1763 erworben. Er starb 1794. Friedrich Wilhelm Bötzow, Sohn Martins des Jüngeren, war auch ein Enkel Martin des Älteren, also ein Vater der drei anderen Bötzow.

Der Urgroßvater aller, Georg Bötzow, pachtete im Jahre 1720 als 32jähriger Mensch die Dorotheenhospital-Meierei, Bernauer Straße 61, in der jetzigen Neuen Königstraße.

Ein jüngerer Sohn desselben war Johann Michael Bötzow, dessen Witwe, geb. Damm, als vierte Besitzerin auf dem Hufenplan von Mencelius genannt ist.

Ihr Land lag westlich der Driesener Straße und zog sich bis an die Pankower Grenze in einem 35 Ruten breiten Streifen von 35 Morgen 176 Quadratruten hin. Ein bedeutend größeres Stück lag zwischen der Prenzlauer und Weißenseer Chaussee, jetzt Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße nördlich der Danziger Straße bis etwa zum Nordring. Dies umfaßte 118 Morgen 103 Quadratruten. Auf einem dritten ihr zugehörigen Grund und Boden steht jetzt das Krankenhaus Friedrichshain. Es hatte nur 13 Morgen 26 Quadratruten, sodaß ihr ganzer Besitz vier Hufennummern mit 167 Morgen 125 Quadratruten betrug.

An der westlichen Seite der Schönhauser Allee lagen die Besitzungen Friedrich Wilhelm Bötzows, ein Stück gegenüber dem Jüdischen Friedhof von der Wörther Straße bis an die Grundstücke der Schwedter Straße und das zweite nördlich der Gleimstraße bis zur Kopenhagener Straße zwischen Schönhauser Allee und dem nördlichen Teile der Schwedter Straße. Ersteres Stück betrug 51 Morgen 172 Quadratruten, letzteres 75 Morgen 47 Quadratruten. er hatte also auf der Feldmark 120 Morgen 39 Quadratruten Land.

Zu beiden Seiten der Prenzlauer Allee dehnten sich die Ländereien Christian Friedrich Bötzows aus, dessen Enkel der spätere Kommerzienrat und Brauereibesitzer Julius Bötzow war. Ihm gehörten nicht nur die Mühlengrundstücke, vier Hufen ehemaliger Weinbergstücke, die er 1809 von Johann Michael Bötzow, einem entfernteren Verwandten, kaufte, sondern auch alles Land, das sich nördlich der Metzer Straße, rechts und links der Weißenburger Straße vom Büttnerschen Feldweg nahe der Schönhauser Allee bis zur Prenzlauer Allee und zur Danziger Straße hin ausdehnte, auf dem heute noch der Wasserturm steht, im ganzen etwa 131 Morgen. Auch gehörte ihm der ganze Acker östlich der Prenzlauer Allee, nördlich der jetzigen Grellstraße jenseits der Bahn bis zur Weichbildgrenze von Pankow, östlich begrenzt von der jetzigen Hosemannstraße, westlich ein Büttnersches Stück auf zwei Seiten einschließend. Dieser Besitz war rund 164 Morgen groß, so daß das Ackerland des Christian Friedrich Bötzow etwa 265 Morgen umfaßte. In jedem der Stücke lag ein Teil der Hufe, die er von dem Dorotheenstädtischen Hospital in Erbpacht hatte, das eine Stück östlich der Weißenburger Straße zwischen Treskow- und Wörther Straße, das andere nördlich der Grellstraße zwischen Prenzlauer Allee und der Hosemannstraße. Beide Stücke umfaßten etwa 38 Morgen, davon das an der Weißenburger Straße 11 Morgen, das an der Prenzlauer Allee 27 Morgen.

Christian Friedrich Bötzow heiratete die Tochter des letzten Mühlenmeisters Passow, erbaute 1835 den Gutshof und die Brennerei am Prenzlauer Tor und starb 1855 im 73. Lebensjahre. Seine Witwe lebte noch bis 1868.

Die Brüder des Christian Friedrich Bötzow, Johann Carl Bötzow, gestorben 1829, und Martin Ludwig, der bis 1836 lebte, besaßen fast alles Land östlich der "Chaussee nach Weißensee" (Greifswalder Straße) bis zum "Verlorenen Weg (Straße Am Friedrichshain und Kniprodestraße), jetzt durchschnitten von der Bötzowstraße. In diesem Teile lagen auch die übrigen Hufen des Dorotheen-Hospitals. Eine Hufe (40 Morgen 101 Quadratruten) gehörte dem Johann Carl Bötzow, zwei andere Hufen (75 Morgen 42 Quadratruten) dem Martin Ludwig, so daß also die vier Hospitalhufen, die der Urgroßvater einst pachtete, etwa 152 Morgen Land umfaßten.

Johann Carl hatte außerdem 6 Hufen (220 Morgen), Martin Ludwig ebenfalls 6 Hufen (245 Morgen) im Besitz.
Johann Carl wohnte Linienstraße 1. Er hatte drei Söhne: Carl, Albert und Louis. Von Carl Bötzow stammt die Linie Gilka-Bötzow ab. Im Dezember 1919 wurde der Fideikommißbesitzer Gilka-Bötzow mit seinem Rentmeister Nöldner bei einem Prüfungsgange von dem Förster Specht erschossen. Letzterer erhielt am 9. Februar 1920 vom Schwurgericht in Glogau 15 Jahre Zuchthaus.
Albert Bötzow wohnte Neue Königstraße 18.

Von Louis Bötzow stammt die Stettiner Linie: der Staatsanwalt Carl Bötzow, der Gutsbesitzer Louis Bötzow und der Justizrat Richard Bötzow ab. Wie schon oben erwähnt, war der im Jahre 1914 verstorbene Kommerzienrat Julius Bötzow ein Enkel des Christian Friedrich Bötzow und ein Sohn des Julius Albert Bötzow, der das schöne Gutshaus Prenzlauer Allee 242 am Prenzlauer Tore bewohnte und 1873 starb.

Ein Bruder von Julius Hermann Bötzow besaß dann das väterliche Haus und wohnte bis zu seinem 1919 erfolgten Tode Matthäikirchstraße 31 b.

Julius Bötzow erbte von einem Verwandten, Franz Bötzow, das Haus Alte Schönhauser Straße 23/24 mit der daselbst befindlichen Brennerei, späteren Brauerei. Die Flaschenkellerei und später auch die Brauerei verlegte er nach dem Mühlenberg. Einige Zeit gehörte ihm auch das Krollsche Etablissement, ehe es in staatlichen Besitz überging. Er erhielt den Kommerzienrat-Titel und ist auf seinem Rittergut Drehna beigesetzt.

Er hinterließ zwei Söhne: Julius, geboren 1875, Hermann, geboren 1879, und drei Töchter. Ein Enkel des obengenannten an der Schönhauser Allee ansässigen Friedrich Wilhelm Bötzow ist Eduard Friedrich Bötzow, Kantstraße 43. Sein Vater war Wilhelm Eduard Bötzow, gestorben 1890. Söhne von Friedrich Bötzow sind Willi, Kurt und Fritz Bötzow.

Der Stammvater der heutigen Bötzows ist Georg Bötzow, Bernauer Straße 11, der 1720 die Dorotheenstädtische Hospitalmeierei pachtete.

Als Urahn bezeichnen die Bötzows den in alten Urkunden der Stadt Berlin vom 12. Juni 1284 und vom 24. Mai 1288 unterzeichneten Ratmann Nicolaus de Bötzow, der seinen Namen nach dem Ort Bötzow führte, dem jetzigen Oranienburg.
Erst im Jahre 1556 taucht wieder ein Bötzow mit dem später in der Familie forterbenden Vornamen Martin auf, der als Kurfürstlicher Silberdiener vom Kurfürsten Joachim II. ein Haus, Klosterstraße 88, geschenkt erhielt.

Im Jahre 1600 lebte ein Joachim Bötzow, dessen Söhne Joachim und Gottfried als Bürger von Berlin genannt werden.
1620 - 1650 stiftete ein Paul Bötzow Kirchenfenster in Lindenberg bei Berlin, und 1709 finden wir einen Martin Heinrich Bötzow als Advokaten verzeichnet.

Wie diese Bötzows verwandt waren, läßt sich zur Zeit nicht mit Sicherheit feststellen.

Der Name aber des angesehenen Altberliner Geschlechts der Bötzows spielt in der Entwicklungsgeschichte der Stadt Berlin eine bemerkenswerte Rolle und ist durch das vorzügliche Bier, welches der Hoflieferant Julius Bötzow auf dem früheren Mühlenberg brauen ließ, über Berlin hinaus bekannt geworden. Zu Ehren der Familie wurde auf dem Grund und Boden, der ihr seit mehr als 200 Jahren gehörte, eine Straße im Norden Berlins mit ihrem Namen bezeichnet.

 

Berichtigungen:
In den "Mitteilungen" 1921 Nr. 9 S. 35 lies: Die Altersversorgungsanstalt der jüdischen Gemeinde hat nichts zu tun mit deren von Moritz Reichenheim begründetem anderswo gelegenem Waisenhause, und das dem Friedhofe schräg gegenüberliegende Auerbachsche Waisenhaus für jüdische Kinder untersteht nicht der jüdischen Gemeinde. Ebendort ist zu lesen S. 35: Herr Richard Spiekermann wird die Bewirtschaftung des Rittergutes Rangsdorf bei Berlin erst nach dem Tode der Mutter, Frau Hauptmann Spiekermann, übernehmen.

 

Aus: "Mitteilungen" 38, 1921, S. 37-38.

Redaktion: Gerhild H. M. Komander 12/2003

Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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