Gerhild Komander

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Stadtführung Berlin 
Boxhagener Platz, Friedrichshain - Stadtführung in einem Szenekiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 24.2.18, 11 Uhr

150 Westhafen

Vortrag zur brandenburgischen und Berliner Geschichte
Die Hugenotten kommen!
In Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Montag, 26.2.18., 18 Uhr

Maerchenbr 150

 

Nicolai

| Nr. 11, Juli 2007 |

Friedrich Nicolai und die Berliner Aufklärung

 

von Gerhild H. M. Komander

Christoph Friedrich Nicolai wurde am 18. März 1733 im Haus Poststraße 4 im Nikolaiviertel geboren, wuchs dort auf und bewohnte dieses Haus, bis er 1787 in die Brüderstraße umzog. Er besuchte das Joachimsthalsche Gymnasium, dessen Gebäude sich zu der Zeit in der Burgstraße befand. Die Burgstraße reichte damals bis an die Königstraße (Rathausstraße). Die Nicolaische Buchhandlung lag hinter den Arkaden an der Stechbahn gegenüber dem Schloss. Diese Straße existiert nicht mehr. Sie ist an der Schleusenbrücke vor dem früheren Staatsratsgebäude zu denken.

In der Stralauer Vorstadt, in der Gegend um die Alexanderstraße, also nicht weit von der heutigen Jannowitzbrücke, besaß Nicolai ein Sommerhaus. Dazu schreibt Gustav Parthey (geboren 1798), der Enkel Friedrich Nicolais, in seinen Erinnerungen „Das Haus in der Brüderstraße. Aus dem Leben einer berühmten Berliner Familie":

„Außer dem Haus in der Brüderstraße besaß der Großvater Nicolai ein schönes Gartenhaus mit allem Zubehör in der Lehmgasse, welche später den mehr ästhetischen Namen der Blumenstraße erhielt. Beide Namen haben ihre Berechtigung; denn die Lehmgasse, nur zum Teil gepflastert, endigte in einer Sackgasse mit einer Lehmgrube, Blumenstraße hieß sie später mit Recht von den vielen Gärtnereien, die zu beiden Seiten hinter sehr primitiven Gartenzäunen in kleinen, bescheidenen Häusern angelegt waren. Die wegen ihrer Blumenzucht berühmte Familie Bouché war in jener Gegend durch vier oder fünf tätige Mitglieder vertreten.

Das Nicolaische zweistöckige Haus ragte so stattlich hervor, daß es in unserem Freundeskreise erst das Lehmschloß, dann das Blumenschloß hieß. Aus den oberen Giebelfenstern übersah man alle benachbarten Gärten bis in die größte Ferne. Gegen Westen zeigten sich einige Türme der Stadt, gegen Osten reichte der Blick bis zu dem Frankfurter Tor"; Die Blumenstraße nimmt heute einen ganz anderen Verlauf.

Friedrich Nicolai, der gehofft hatte, mit dem väterlichen Erbe ein Leben als Schriftsteller und Privatgelehrter führen zu können, wurde durch den frühen Tod seines älteren Bruders 1758 im Alter von 25 Jahren zum Buchhändler. Es ist sein Verdienst, dass Berlin in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts einer der führenden Verlagsorte in Europa wurde. Darauf konnte die Zeitungsstadt Berlin bauen.

{mosimage}Drei Jahre zuvor hatte er Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn kennengelernt und begann mit ihrer lebhaften Unterstützung die Herausgabe der „Briefe, die neueste Literatur betreffend", die einen neuen Ton in der deutschen literarischen Diskussion anschlugen. Gemeinsam etablierten sie sozusagen Berlin in der Topographie der deutschen Literatur und Literaturkritik.
Als Herausgeber der „Allgemeinen Deutschen Bibliothek" nahm Nicolai für fast drei Jahrzehnte als Organisator, Propagandist und Popularisator der Aufklärung eine einzigartige Stellung in Deutschland ein.

Ähnlich äußerte sich Madame de Staël, die Berlin zwar als modern, aber nicht wirklich bedeutend beschrieb: „dessen ungeachtet machten die Freiheit der Presse, die Menge geistreicher Männer und die Kenntnis der Literatur und der deutschen Sprache, die sich in der letzten Zeit allgemein verbreitet hat, Berlin zur wahren Hauptstadt des neuen Deutschlands, des Deutschlands der Aufklärung."
Berlin wurde in der Regierungszeit Friedrichs II. zu einer Hochburg der europäischen Aufklärung (Berliner Aufklärung). Dass die Stadt d a s Zentrum der deutschen und deutschsprachigen Aufklärung wurde, verdankte es der Freundschaft und engagierten Tätigkeit der drei Freunde Gotthold Ephraim Lessing, Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai.

Als Mitglied der Petrikirchengemeinde wurde Friedrich Nicolai 1811 auf dem Luisenstädtischen Friedhof an der Alten Jakobstraße, südlich vom Spittelmarkt, begraben. Friedhof und Grab existieren nicht mehr. Der Friedhof wurde 1851 in einen Park verwandelt und wie die Kirche im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Die Kirchenruine wurde 1961 abgetragen, der Park 1965 neugestaltet. 1970 wurde ein Schulhof integriert. 2002 konnte der Freundeskreis Wilhelm Friedemann Bach eine Gedenkstele für Bach, Karl Gottlieb Svarez und Nicolai einweihen.

Leseempfehlung:

Horst Möller: Der Verleger, Publizist und Geschichtsschreiber Friedrich Nicolai, 1974

Friedrich Nicolai 1733-1811. Essays zum 250. Geburtstag", hg. von Bernhard Fabian, Berlin: Nicolaische Verlagsbuchhandlung 1983

- © gerhild komander 7/07 -

Friedrich Nicolai und die Berliner Aufklärung

Tagung vom 26. bis 28. Juli 2007
Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin

Konzeption: Rainer Falk, Alexander Košenina

Die zentrale Stellung Berlins innerhalb der Konstellation der
europäischen Aufklärung ist untrennbar mit dem Namen Friedrich Nicolai (1733-1811) verbunden. Durch seine Tätigkeit als Verleger und Buchhändler und durch das eigene publizistische Schaffen war er eine ebenso präsente Integrationsfigur wie als unermüdlicher Korrespondent und als Mitglied gelehrter Gesellschaften. Die Tagung versammelt Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Disziplinen, um den vielleicht umstrittensten Repräsentanten der ,Berliner Aufklärung' in der ganzen Breite seines Wirkens zur Diskussion zu stellen.

Donnerstag, 26. Juli

14.00 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema der Tagung

Sektion I: Nicolai und die Gesellschaften der Aufklärer

14.30 Uhr
Reinhard Markner (Berlin)
Nicolai, Johann Joachim Christoph Bode und die Illuminaten

15.15 Uhr
Christian Nottmeier (Potsdam)
Nicolai und das theologische Profil der Allgemeinen deutschen Bibliothek

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Rainer Falk (Berlin)
Die Entstehung von Nicolais Schriften über Friedrich II. von Preußen aus den Debatten ,einiger brandenburgischer Patrioten'

17.15 Uhr
Alexander Košenina (Bristol)
Über die Verständlichkeit. Nicolais Akademierede zur Bildungsdebatte um 1800

20.00 Uhr
Abendvortrag
Horst Möller (München)
Wie aufgeklärt war die Aufklärungsforschung? Nicolai in
historiographischer Perspektive

Freitag, 27. Juli

Sektion II: Nicolai zwischen den Künsten und Genres

09.30 Uhr
Mark-Georg Dehrmann (Osnabrück)
Der frühe Nicolai und die Ästhetik

10.15 Uhr
Matthias Luserke-Jacqui (Darmstadt)
Nicolais Abhandlung vom Trauerspiele

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Thomas Martinec (Regensburg)
Nicolais Anteil am Briefwechsel über das Trauerspiel

12.15 Uhr
Knut Kiesant (Potsdam)
Literarisches Leben im Spiegel von Nicolais Beschreibung der königlichen
Residenzstadt Potsdam

13.00 Uhr
Mittagspause

14.30 Uhr
Doris Schumacher (Frankfurt am Main)
Porträts für die Öffentlichkeit. Anmerkungen zu Johann Wilhelm Ludwig Gleims und Nicolais Zusammenwirken

15.15 Uhr
Gudula Schütz (Kassel)
Zwischen Erziehung und Unterhaltung: Nicolai und die Musik

16.00 Uhr
Kaffeepause

Sektion III: Nicolai als Verleger und Buchhändler

16.30 Uhr
Ute Schneider (Mainz)
Nicolais verlegerisches Handeln auf einem Buchmarkt im Wandel

17.15 Uhr
Alexander Nebrig (Tübingen)
Die von Nicolai verlegten Übersetzungen

18.00 Uhr
Kaffeepause

18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: Chancen für eine neue Nicolai-Rezeption?
Dieter Beuermann, Hans-Gert Roloff, Jutta Weber (alle Berlin)

Sonnabend, 28. Juli

Sektion IV: Nicolai zwischen Preußen und dem Reich

09.30 Uhr
Cem Sengül (Berlin)
Patriotische Fronten zwischen Preußen und dem Reich: Nicolai und
Friedrich Carl von Moser

10.15 Uhr
Holger Jacob-Friesen (Karlsruhe)
Vom gelehrten Mönch zum protestantischen Aufklärer: Leonhard Gruber, Korrespondent und Mitarbeiter Nicolais

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
York-Gotart Mix (Marburg)
Konstituenten kultureller Selbst- und Fremdwahrnehmung in Nicolais
Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781, Wilhelm Heinrich Wackenroders Reisebriefen und Ludwig Tiecks Reisebericht von 1793

12.15 Uhr
Hans Erich Bödeker (Göttingen)
„Ich wünschte also eine Reise zu thun, in welcher ich, nebst den
veränderten Szenen der Natur, Menschen und ihre Sitten und Industrie kennen lernen könnte." Nicolai auf Reisen

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Finanziert aus Mitteln der Stiftung Preußische Seehandlung und der
Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Berlin im Blick

Berliner Geschichte

1278 Das St. Georgs-Hospital wird erstmals urkundlich namentlich erwähnt.
1288 Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg, Lichterfelde und Rosenfelde (Friedrichsfelde)

1308 3. März Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis mit anderen märkischen Städten.
Erste urkundliche Erwähnung von Heiligensee
1348 Die Pest fordert auch in der Mark und in Berlin-Cölln viele Tote. Die Juden werden als Urheber beschuldigt und verfolgt.
Der "falsche Woldemar" trifft in Berlin ein. König Karl IV. anerkennt ihn als letzten Askanier, um ihn als Verbündeten gegen die Wittelsbacher einzusetzen.
Ein Stadtbrand richtet großen Schaden an.
1358 Erste urkundliche Erwähnung von Stralau
1378 Sigismund, zweiter Sohn Karls IV., wird Mitregent in der Mark.
Am 29. November stirbt Karl IV.
1388 Markgraf Sigismund wird König von Ungarn und verpfändet die Mark Brandenburg an seinen Vetter Jobst von Mähren.

1448 Die Bürger von Berlin und Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren.
1458 28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet.
1488 Der Kurfürst erhebt die „Bierziese".
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin.

1518 Die kurfürstliche Städte- und Polizeiordnung legt einheitliche Maße und Gewichte fest.
1528 25. März Kurfürstin Elisabeth flieht nach Wittenberg.
1538 bis 1540 Caspar Theyss erbaut das Renaissanceschloß zu Cölln.
1558 In Köpenick entsteht das Renaissanceschloss.
Das Gutshaus Tegel wird urkundlich erwähnt.
1568 Erste urkundliche Erwähnung von Treptow
1578 Rochus Guerini Graf zu Lynar kommt nach Berlin, erweitert das Schloss und baut die Spandauer Zitadelle aus.
Am Spandauer Mühlentor lässt er eine Pulvermühle errichten.
1598 Joachim Friedrich wird Kurfürst.

1608 Johann Sigismund wird Kurfürst.
1618 Der Dreißigjährige Krieg beginnt.
In Cölln wird eine reformierte Domschule für Knaben gegründet.
1628 Markgraf Sigismund fordert von der Bürgerschaft 140 000 Taler Kontribution zum Unterhalt der kaiserlichen Truppen.
Wallenstein nimmt Quartier in Berlin-Cölln.
Der Kurfürst erlässt ein Verbot für Zeitungen.
Matthias Czwiczek wird brandenburgischer Hofmaler.
Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
1638 Kurfürst Georg Wilhelm übergibt Adam Graf Schwarzenberg die Statthalterschaft.
1648 Die Pocken breiten sich in Berlin-Cölln aus.
Zu Münster und Osnabrück wird der Westfälische Frieden geschlossen.
1658 Berlin-Cölln wird Garnisonstadt: Der Kurfürst läßt in 508 Bürgerhäusern 1 500 Militärangehörige mit ihren 400 Frauen und 500 Kindern sowie Dienstpersonal einquartieren.
Der Bau der Festungsanlagen beginnt unter der Leitung von Johann Gregor Memhardt.
Einfuhrverbot für Glaswaren
1668 24. Juni Friedrich Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Herzogin Dorothea von Holstein-Glücksburg.
1678 Der Hofjägermeister von Lüderitz legt die Hasenheide an.
Benjamin Raule errichtet durch Umbau des kurfürstlichen Ballhauses Raules Hof auf dem Friedrichswerder.
30. Juli Mit der Grundsteinlegung für die Dorotheenstädtische Kirche wird der erste Kirchenbau in Berlin-Cölln seit dem Mittelalter begonnen.
Adam de Clerck wird kurfürstlicher Hofmaler.
1678 bis 1687 Rutger van Langerfeld und Michel Matthias Smids erbauen die Dorotheenstädtische Kirche.
1688 9. März Der Große Kurfürst stirbt. - Friedrich III. (I.) wird Kurfürst.
14. August Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) wird geboren.
Der Perspektivplan von Berlin-Cölln, gezeichnet von Johann Bernhard Schultz, erscheint.
Samuel von Pufendorf wird kurfürstlicher Historiograph.
Constantin Friedrich Blesendorf, Johann Ulrich Crause und Augustin Oldenburgh fertigen das Kupferstichwerk zum Leichenbegängnis des Kurfürsten Friedrich Wilhelm an.
Johann Arnold Nering beginnt mit der Anlage der Friedrichstadt.
Der Gendarmenmarkt wird angelegt.
Abraham Jansz Begeyn wird kurfürstlicher Vedutenmaler.
1698 Andreas Schlüter beginnt mit Um- und Neubau des Residenz-schlosses.
Der Marinemaler und Schiffsbaumeister Michiel Maddersteeg wird an Hof berufen.

1708 27. November Friedrich I. und seine dritte Gemahlin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin ziehen in Berlin ein.
1718 Die Berliner Hausbesitzer gründen die Versicherungsgesellschaft der Feuersozietät Berlin.
Der von Johann Sigismund Elsholtz 1679 angelegte Hof- und Küchengarten bei Schöneberg (Kleistpark) erhält die Bezeichnung Botanischer Garten.
Friedrich Wilhelm I. besucht erstmals die Synagoge.
1728 Der Prozeß gegen Dorothea Steffin ist der letzte Hexenprozeß in Berlin.
1738 Friedrich Wilhelm I. schenkt das Neue Lusthaus der Berliner Kaufmannschaft zur Einrichtung ihrer Börse.
1748 15. November Das Invalidenhaus wird eingeweiht.
Gotthold Ephraim Lessing kommt zum ersten Mal nach Berlin.
Der Invalidenfriedhof wird angelegt.
Johann Julius Hecker gründet ein Lehrerseminar.
Friedrich II. verfügt die Verhaftung von Bettlern und deren Überstellung ins Zuchthaus oder zur Arbeit im Ochsenkopf.
Die Künstler Blaise Nicolas Lesueur und Charles Amédée Philippe Vanloo werden nach Berlin berufen.
Der Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie wird an den königlichen Hof berufen.
1748 bis 1766 Jan Boumann erbaut das Palais Prinz Heinrich (Humboldt-Universität).
1768 21. März Das Lustspiel „Minna von Barnhelm" von Gotthold Ephraim Lessing wird in der Behrenstraße uraufgeführt.
1778 Gründung der Jüdischen Freischule
Johann Wolfgang von Goethe besucht Berlin und Potsdam.
1788 Der König erläßt das Religionsedikt und eine Zensurverordnung.
Martin Heinrich Klaproth entdeckt die Zirkonerde und das Uranium.
Die Berliner Gymnasien führen mündliche und schriftliche Prüfungen zur Erlangung der Hochschulbefähigung ein.
27. September Erster Ballonaufstieg Francois Blanchards vor dem Brandenburger Tor.
1788 bis 1791 Carl Gotthard Langhans erbaut das Brandenburger Tor.
1798 Die Jungfernbrücke entsteht in ihrer heutigen Gestalt.
1798 bis 1802 Heinrich Gentz erbaut die Münze am Werderschen Markt.

1808 19. November Die wahlberechtigten Bürger Berlins wählen aufgrund der preußischen Städte die ersten Berliner Abgeordneten.
1818 Die Berliner Sparkasse wird gegründet.
1828 Die Berliner Universität erhält den Namen Friedrich-Wilhelm-Universität.
1838 Der Volkspark Hasenheide wird nach Plan von Peter Joseph Lenné begonnen.
1848 6. März Beginn der Revolution in Berlin
18. März Barriakdenkämpfe in Berlin
19. März Aufbahrung der "Märzgefallenen"
1868 Berliner Asylverein für Obdachlose gegründet
1878 Hofprediger Adolf Stoecker gründet die Christlich-Sociale Arbeiterpartei.
1888 Dreikaiserjahr: Tod Wilhelms I. und Friedrichs I.
Gründung der Urania
Gustav Krocisius gründet die Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern.
11. September Das Lessing-Theater am Schiffbauerdamm öffnet.
1898 5. Februar Gründung der Künstlervereinigung Berliner Secession
1. April Die Gemeinde Schöneberg wird Stadt.

1908 28. Januar Eröffnung des Hebbel-Theaters
17. Mai Friedrich ARchenhold legt den Grundstein für die Sternwarte für die Volkssternwarte.
10. Juni Eröffnug des Märkischen Provinzialmuseums
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1928 Gründung der BVG
1948 Berliner Luftbrücke
1968 Studentenunruhen

 

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