Gerhild Komander

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Vortrag zur Kunstgeschichte 
Große Namen der Kunst: Raffaello Sanzio
In Zusammenarbeit mit der VHS Potsdam
Dienstag,
30. November 2017,
14 Uhr

150 Engelchen

Stadtführung Berlin Schöneberg 
Der Bayerische Platz, die Orte des Erinnerns und der neue U-Bahnhof
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 18. November 2017, 11 Uhr

150 Rom StPeter

Vortrag zur Berliner Kunstgeschichte
Berlins schönste Kirchen – von der Dorfkirche zum Berliner Dom
In Zusammenarbeit mit der Urania Berlin
Dienstag, 19. Dezember 2017, 15.30 Uhr

150 Tulpe 3

 

150 Dahlie dunkellilaFrauen im Wedding
Ein chronologischer Versuch

2 Tage Wedding - 1 Vortrag Frauengeschichte

Von den Spandauer Benedikterinnen über die Kurfürstinnen auf dem Wedding-Hof, die Diakonissen und die Pädagoginnen Clara Grunwald und Charlotte Goebel zieht sich die weibliche Geschichte des Wedding zu Arbeiterinnen und Wohltäterinnen, Widerstandkämpferinnen und Kunstschaffenden.

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Schon am Beginn der greifbaren Geschichte des Wedding stehen Frauen: Er verdankt ihnen die erste Erwähnung in einer Urkunde. Als der Markgraf den Benediktinerinnen im Kloster zu Spandau die Mühle an der Panke übergibt, wird das Dorf Wedding erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. und 17. Jahrhundert bewirtschaften mehrere Kurfürstinnen den Wedding-Hof. Berühmt werden die Diakonissen vom Wedding, die ab 1863 das Lazarus-Kranken-und-Diakonissenhaus  und wenig später das Paul-Gerhardt-Stift betreiben.


Eine der wichtigsten Frauen, die je im Wedding lebten und wirkten, ist die Lehrerin Auguste Charlotte Goebel. Sie gründete 1877 die erste Höhere Mädchenschule und ermöglichte den Weddinger Mädchen Zugang zu Bildung und qualifizierte Erwerbstätigkeit.


Die Montessori-Pädagogin Clara Grunwald richtet 1924 auf dem Leopoldplatz das erste Volkskinderhaus ein.
Gebürtige Weddingerinnen sind die Filmemacherin Leni Riefenstahl, die Sängerin Manuela und die Schauspielerin Karin Baal. Dem Wedding durch umfassende Wohltätigkeit verbunden waren Julie Gerson, geb. Liebermann, und Mathilde Rathenau, deren Mann die AEG gründete.
Und dann waren da die Arbeiterinnen, die in den Weltfirmen unentbehrliche Handwerkerinnen waren bis in die 1980er Jahre. Aus ihrem Kreis geht - unter anderen - Ella Trebe hervor, die im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus ihr Leben verliert.
Obwohl auch im Wedding die Hälfte der Bevölkerung weiblich ist und zahlreiche Frauen sich Verdienste erwarben, gibt es nur einen einzigen Platz (und keine Straße), der nach einer Frau benannt wurde: Der Louise-Schroeder-Platz ehrt die einzige oberste Bürgermeisterin, die Berlin in 800 Jahren hatte.

 

Termin: Sonnabend, 10. September 2016, 18 Uhr
Ort: Stadtteilvertretung Müllerstraße, Triftstraße 2

 

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150 Wappen

Stadtführungen Berlin Wedding
Bruno Taut und Mies van der Rohe. Bauten im Wedding
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Dienstag, 17. April 2018, 11 Uhr

Distelmeyer Tochter Marienkirche

 

 

 

 

 


Stadtführung Berlin Frauengeschichte
Von Wagner zu Marlene
Das Friedenauer Frauenviertel und der Friedhof an der Stubenrauchstraße
In Zusammenarbeit mit der VHS Tempelhof-Schöneberg
Sonntag, 4. März 2018,
11 Uhr

Ceciliengaerten Erker 150 

Stadtführungen Berlin Architektur
Architektur in Schöneberg - zwischen Moderne und Nationalsozialismus
In Zusammenarbeit mit der VHS Schöneberg
Sonntag, 29. April 2018,
11 Uhr

150 Forsythie
 

 

 

 

 

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