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Das neue Programm im Herbstsemester: Reise in die Kunstgeschichte 

- Angelika Kauffmann - Augsute Renoir - Marc Chagall -

Sie lieben Kunst?
Dann sind Sie hier genau richtig.

Die Anmeldung für das aktuelle Programm ist ab sofort bei der Volkshochschule Reinickendorf möglich.
Klicken Sie bitte auf die Vortragstitel und Sie werden auf die Website der VHS Reinickendorf weitergeleitet. 

Vorträge zur Kunstgeschichte in der VHS Reinickendorf

Verrückt nach Angelika ...
Die Malerin Angelika Kauffmann und der Ruhm des weiblichen Künstlers

Powerfrau und Influencerin würde sie in unseren Tagen genannt: Angelika Kauffmann, die als "weiblicher Raffael" umschwärmt und verehrt wurde und 1807 ein Begräbnis erhielt, wie 300 Jahre zuvor Raffael selbst. "Die ganze Welt ist Angelika-verrückt" hieß es zwischen London, Neapel und St. Petersburg. Ihre individuellen Porträts zwischen Klassizismus und Empfindsamkeit verschafften ihr größte Beliebtheit und 1762 - mit 21 Jahren - den Eintritt in die Kunstakademie in Florenz.

Mit großem Mut wagt sie sich an die Königsdisziplin des Historienbildes und erntet noch größeren Applaus. Privat keineswegs immer glücklich erwies sich Angelika Kauffmann auch als hervorragende Geschäftsfrau. Sie gehört zu den wenigen künstlerischen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts und den sehr wenigen Künstlerinnen, deren Werk bis heute große Aufmerksamkeit erfährt.

Kursnummer: Re2227-H

Dienstag, 22.11.2022, 15.30 - 17.00 Uhr

 

Pierre-Auguste Renoir. Die Frauen, das Licht und die Lebenslust

Renoir gehört zu den Impressionisten der ersten Stunde. Gemeinsam mit Paul Cézanne, Edgar Degas, Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und all den anderen vom Salon der "Zurückgewiesenen" stellt er 1874 bei Nadar aus.
Er ist der Porträtist unter den Impressionisten. Er malt, was er am meisten liebt: Frauen, Kinder, Landschaft. Und er zeichnet in unterschiedlichen Techniken.
Für seine Motive Frauen und Kinder, tanzende Paare, Ruderpartie auf der Seine entwickelt Renoir eine unverwechselbar weiche und anmutige Handschrift. Und er schafft sich "seinen Frauentyp", dem alle Porträteigenheiten untergeordnet werden. Trotz schwerer Arthritis malt er bis an sein Lebensende und hinterlässt die große Zahl von sechstausend Werken. 2016 ist sein Bild "Moulin de La Galette" eines der 20 teuersten Gemälde, die je verkauft wurden.

Kursnummer: Re2226-H

Dienstag, 29.11.2022, 15.30 - 17.00 Uhr

 

Marc Chagall, biblische Poesie und irdische Farben

Marc Chagall bewegte sich persönlich und künstlerisch zwischen seiner weißrussischen Heimat Vitebsk und der Kunstmetropole Paris. Jüdischer Glaube und die Tradition jüdisch-weißrussischer Volkskunst standen der zeitgenössischen Farbwelt in Paris gegenüber. Aus den Texten der Tora und später der ganzen Bibel entwickelte Chagall mit größter Erzählfreude eine poetische Bilderwelt. Die starken Farben und die zerbrechlichen Gestalten seiner Gemälde, Radierungen und Lithographien erwarben ihm frühen Ruhm. Letzterer gipfelte in den Aufträgen für Glasfenster europäischer Kirchen: In Reims, Metz und Mainz entstanden Farb-Licht-Werke von anmutiger Schönheit. 

Kursnummer: Re2228-H

Dienstag, 6.12.2022, 15.30 - 17.00 Uhr

 

Ort: Hallen am Borsigturm, 13507 Berlin, Am Borsigturm 6, Raum bitte der Ankündigung der VHS entnehmen

Kosten: 8,60 Euro / 5,80 Euro ermäßigt

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