KünstlerInnen

 Krieger im Profil

Andreas Schlüters Hofskulpturen im Zeughaus

Im Erdgeschoß des einstigen Zeughauses schmiegen sich Menschenköpfe in Schlußstein-Kartuschen der Rundbogenfenster. Männerköpfe, alte und junge, bärtige und bartlose. Keiner gleicht dem Anderen. Alle halten die Augen geschlossen, die meisten den Mund geöffnet. Es sind Totenköpfe, tote Köpfe, Köpfe von Männern, denen der Schrei auf den Lippen gebrach.

Johann Melchior Kambly

„Von Schildkröt und bronce d'ormoly"
Die Prunkmöbel des Bildhauers Johann Melchior Kambly

Die Holzbildhauerei und die Kunsttischlerei am brandenburgisch-preußischen Hof waren - bis auf wenige Ausnahmen - wie andere künstlerische Bereiche im Lande seit dem Tod Friedrichs I. auf ein handwerklich pragmatisches Niveau gedrückt worden.

Friedrich II., der zugleich mit seiner Regierungsübernahme Krieg zu führen und Schloßbauten nach eigenem Geschmack zu erstehen lassen gedachte, fand zu diesen Zwecken wohl eine vortrefflich ausgestattete Armee und einen ansehnlichen Staatsschatz vor, die Künstler aber, die dem königlichen Hof zu Beginn des Jahrhunderts Glanz verliehen hatten, waren fort oder die Werkstätten ohne Nachfolger zumindest die meisten.

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