150 Fuchsie KnospeBerliner Büchermarkt

Anna-Carolin Augustin erforscht die Geschichte der Sammlerinnen und Förderinnen bildender Kunst

Gerade flattert das neue Heft "Kalonymos" ins Haus und bringt Neuigkeiten auch vom Büchermarkt.
Anna-Carolin Augustin hat soeben ihre Arbeit über die Berliner Kunstmatronage im Wallstein Verlag veröffentlicht.

Berlin um 1900: Die Stadt wird Metropole, die Stadt ist Zentrum der modernen Kunst. Sie löst München als deutsche Kunsthauptstadt ab. Der Wandel wird sichtbar in den Lebensläufen der Künstler*Innen. In der Reichshuaptstadt lösen sich Künstler*Innen vom Salon und gründen die Berliner Sezession. Lovis Corinth etwa kommt 1901 von der Isar an die Spree.

Berlinerinnen, Jüdinnen, Frauen aus jüdischen Familien, begeistern sich für die Künste, beteiligen sich an der Förderung der schönen Künste. Sie sammeln Kunstwerke und fördern Künstler*Innen in vielfältiger Form. Akkulturation, die Anpassung an das bürgerliche Leben in einer aufgeklärten und christlichen Welt, ist das Ziel. Die Frauen glauben, wie Augustin schreibt, an die Emazipation durch Kunst.

Auf 544 Seiten legt die Autorin das Thema dar - eine echte Bereicherung für die Frauengeschichtsschreibung der Stadt Berlin.

Buchempfehlung:
Anna-Carolin Augustin: Berliner Kunstmatronage.
Sammlerinnen und Förderinnen bildender Kunst um 1900.
Berlin: Wallstein Verlag 2018, 544 S., 16 Abb., geb., Schutzumschlag, 14,0 x 22,2. ISBN: 978-3-8353-3180-8 (2018)

 

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