Gerhild Komander

Wedding-Nachrichten

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150 Nordhafen

Stadtführungen Berlin Wedding

Frauen im Wedding. Von den Benediktinerinnen zu Constanze Behrends
In Zusammenarbeit mit der VHS Mitte
Donnerstag, 8. März 2018, 14 Uhr

Afrika im Wedding. Das Afrikanische Viertel: Architektur, Stadtplanung, Kolonialgeschichte
In Zusammenarbeit mit der VHS Mitte
Sonntag, 18. März 2018, 11 Uhr

Neue Heimat Wedding. Von der Kolonie zum QM: Der Soldiner Kiez
In Zusammenarbeit mit der VHS Mitte
Freitag, 6. April 2018, 16 Uhr

Bruno Taut und Mies van der Rohe. Bauten im Wedding
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Dienstag, 17. April 2018, 11 Uhr

Von der Schillerhöhe zum Schäfersee. Wohnsiedlungen auf der grünen Grenze zwischen dem Wedding und Reinickendorf
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend,.21. April 2018, 11 Uhr

150 Ploetzensee

Kiezerkundung Berlin Wedding

Erkundigen Sie sich jetzt mit Ihrer Schulklasse für das neue Jahr!

150 Schillerparksiedlung

 

Stadtforum Berlin, Einladung und Programm, 15. April 2015

Welchen Wohnungsneubau braucht Berlin?

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Berlin wächst. Die Zukunftsaufgaben der wachsenden Metropole, der Bau von Wohnungen, die Schaffung sozialer Infrastruktur und von Mobilitätsangeboten werden in der Stadtgesellschaft kontrovers diskutiert. Mit der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 liegt ein Leitbild für die wachsende Stadt vor. Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, lädt Sie herzlich ein, gesamtstädtische Themen zu debattieren. Das Stadtforum Berlin zum Thema „Welchen Wohnungsneubau braucht Berlin?“ bietet dazu eine Plattform.


Termin: Mittwoch, 15. April 2015, 18.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Tempodrom, Kleine Arena, Möckernstraße 10, 10963 Berlin


Der Neubau von Wohnungen ist ein TOP-Thema in Berlin. Die Stadt wächst und der Wohnungsmarkt ist angespannt. Bezahlbare Wohnungen sind knapp und auch in der äußeren Stadt steigen die Preise und die Nachfrage. Die Teilhabe am städtischen Leben wird in der Wahrnehmung vieler Menschen in Frage gestellt. Gleichzeitig mehren sich Proteste, wenn in der Nachbarschaft durch notwendigen Wohnungsneubau Veränderungsprozesse spürbar werden. Ziel des Stadtforums ist es, der Berliner Neubaudebatte wichtige Impulse zu geben. Wie und wo wollen wir wohnen und welche Formen des Wohnungsneubaus braucht Berlin? Wie muss sich die stadtgesellschaftliche Haltung zum Wohnungsneubau in einer wachsenden Metropole weiterentwickeln und wie können wir immobilienwirtschaftliches Handeln mit gemeinwohlorientierten Zielen in Einklang bringen?
 
Es sprechen und debattieren: Die Berlinerinnen und Berliner / Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt / Dr. Michael Ludwig, Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Wien / Hilmar von Lojewski, Deutscher Städtetag / Thomas Bestgen, UTB Projektmanagement- und Verwaltungsgesellschaft mbH / Frank Bielka, Neubaubeauftragter des Landes Berlin / Stefanie Frensch, HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH / Han Joosten, BPD Immobilienentwicklung / Prof. Elke Pahl-Weber, Technische Universität Berlin / Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmidt, Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde-Süd / Jörg Simon, Initiative Stadtplanung von Unten / Annamaria Schwedt, empirica ag / Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär Bauen und Wohnen / Moderation: Elke Frauns, Münster
 
Was meinen Sie?!  Die zentrale Frage der Debatte ist: „Wohnen im Wandel: Sind wir zu Veränderungen in der Nachbarschaft bereit?“

Unter www.berlin.de/stadtforum können Sie sich bereits jetzt in die Debatte einbringen!
 
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Das Programm können Sie hier herunterladen. Bitte leiten Sie diese E-Mail an Interessierte weiter. Wir bitten um Nachsicht, sollten Sie diese Einladung über einen weiteren E-Mail-Verteiler nochmals erhalten. Sollten Sie zukünftig keine weiteren Nachrichten wünschen, schicken Sie uns bitte einen kurzen Hinweis an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Team Kommunikation


Zum Programm geht es hier: Programm Stadtforum Berlin am 15.4.2015
Zur Debatte geht es hier: www.berlin.de/stadtforum

Wedding-Daten

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1318 Markgraf Woldemar überläßt den Benediktinerinnen des Klosters Spandau den Fischzoll der umliegenden brandenburgischen Gewässer, auch des Plötzensees.

1588 Die Benediktinerinnen des Klosters Spandau gebn im Zuge der Reformation und der damit einhergehenden Enteignung der Klöster die Mühle an der Panke an den Kurfürsten Johann Georg.

1728 Dorothea Steffin behauptet, auf dem Wedding dem Teufel begegnet zu sein. Ihr wird als Hexe der Prozeß gemacht.

1848 "Die Rehberger kommen!" im Rahmen der Notstandsgesetze und -baumaßnahmen wird der erste Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanal gebaut. Die Arbeiter verleihen ihrer Forderung nach höheren Löhnen mit dem Marsch auf die Stadtmitte Berlins Ausdruck.

1888 Pfarrer Carl Schlegel, Diakonissen und Schülerinnen ziehen in das erste Gebäude des neu errichteten Paul-Gerhardt-Stifts in der Müllerstraße 56 ein.

1898 Die Brüder Wittler eröffnen ihre Bäckerei in der Müllerstraße 33 - zwischen Utrechter und Amsterdamer Straße.

1908 Die AEG errichtet ihre Werksgebäude in der Hussiten- und Voltastraße. Peter Behrens ist der leitende Architekt.
Am 15. Juni wird das Stadtbad Wedding in der Gerichtstraße eröffnet. Der Architekt ist Stadtbaurat Ludwig Hoffmann.
Am 7. Oktober öffnet die Gemeindeschule am Zeppelinplatz ihre Türen, das ebenfalls Ludwig Hoffmann entwarf.

1918 Die Arbeiter der Firmen AEG und Schwartzkopff marschieren in die Stadtmitte. Sie stehen am Anfang der Revolution in der Reichshauptstadt.

1938 SA-Angehörige zerstören die Synagoge auf dem Hof des Hauses Prinzenallee 87.

1948 Berlin-Blockade. 80 000 Menschen folgen dem Aufruf der SPD, auf dem Hertha-Sportplatz am S-Bahnhof Gesundbrunnen gegen die Blockade der SMAD und für die Freiheit der Stadt zu demonstrieren.

1958 Der Wedding erhält den bis heute einzigen Frauennamen auf einem Straßenschild: Aus dem Oskarplatz wird der Louise-Schroeder-Platz.

1978 Das Kaufhaus Karstadt am Leopoldplatz wird eröffnet.

1998 Am 30. Januar kann Tommy Spree das Anti-Kriegs-Museum in der Brüsseler Straße 21 eröffnen, das sein Großvater Ernst Friedrich nach dem Ersten Weltkrieg in der Waisenstraße betrieb.
Am 18. September lädt Gabriele Lange zur Ausstellungeröffnung in das Heimatmuseum Wedding in der Pankstraße: "Die Rehberger kommen!"

 

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