Gerhild Komander

Frauenthemen

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Stadtführung 100 Jahre Frauenwahlrecht 2018
Auf den Spuren der Frauenrechtsbewegung in der Potsdamer Straße 

In Zusammenarbeit mit der VHS Tempelhof-Schöneberg
Sonnabend, 10. November 2018, 11 Uhr
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In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 17. November 2018, 11 Uhr

Stadtführung Rosa Luxemburg 2019
Lebensorte in Berlin
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 19. Januar 2019, 11 Uhr

Vortrag 100 Jahre Frauenwahlrecht 2019
Das Frauenwahlrecht. Der lange Weg zur Mündigkeit ...
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Dienstag, 12. Februar 2019, 15.15 Uhr

Stadtführung 100 Jahre Frauenwahlrecht 2019
Marie Juchacz und alle die anderen. Frauen im deutschen Parlament
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 23. Februar 2019, 11 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Sticken, stricken, weben, nähen in Berlin
Frauen und die Textilbranche
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 2. März 2019, 11 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Frauen im Wedding
In Zusammenarbeit mit der VHS Mitte
Freitag, 8. März 2018, 14 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Charlottenburg weiblich
Frauengeschichten zwischen Kurfürstendamm und Savignyplatz
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 9.3.2018, 11 Uhr

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Cécile Vogt - Medizinerin und Neurologin

Nach der Begründung der Hirnforschung in Buch durch Oskar und Cécile Vogt und wegweisenden Arbeiten in der Genforschung, der Radiologie und Röntgendiagnostik entwickelte sich Buch vom reinen Heil- und Pflegestandort zum Standort für Forschung und Lehre.

Geboren am 27. März 1875 in Annécy
gestorben am 4. Mai 1962 in Cambridge

 

Cécile Augustine Marie Mugnier wird am 27. März 1875 in Annécy / Frankreich, Dep. Haute-Savoie geboren.

1893 Baccalauréat nach Privatunterricht und Beginn des Medizinstudiums in Paris
1899 Heirat mit Oskar Vogt in Berlin, wohnhaft in der Magdeburger Straße 32
1890 Promotion und Approbation für Paris

1902 bis 1919 unbezahlte Mitarbeiterin an dem 1902 für Oskar Vogt eingerichteten Neurobiologischen Laboratorium der Universität Berlin (unter Förderung von Alfred Krupp)
1903 Geburt der Tochter Marthe
1913 Geburt der Tochter Marguerite

1919 bis 1937 bezahlte wissenschaftliche Abteilungsleiterin am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch
1920 Approbation für das Deutsche Reich
Lise Meitner und Cécile Vogt sind in den zwanziger Jahren die einzigen weiblichen Mitglieder der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.
1932 Cécile und ihr Ehemann Oskar werden zu Mitgliedern der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina Halle gewählt.

Ab 1933 üben die Nationalsozialisten großen Druck auf das Ehepaar Vogt aus, durchsuchen Institut und Privatwohnung. Oskar Vogt wird zwangsweise pensioniert.
1937 Übersiedlung nach Neustadt im Schwarzwald und Aufbau eines privaten Instituts für Hirnforschung

1950 Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin
1959 Tod von Oskar Vogt
1962 Übersiedlung nach Cambridge zu ihrer Tochter Marthe
Am 4. Mai 1762 stirbt Cécile Vogt in Cambridge.

 

Nach der Begründung der Hirnforschung in Buch (Berlin-Buch) durch Oskar und Cécile Vogt und wegweisenden Arbeiten in der Genforschung, der Radiologie und Röntgendiagnostik entwickelte sich Buch vom reinen Heil- und Pflegestandort zum Standort für Forschung und Lehre. Von 1899 bis 1959 spielt das Ehepaar Vogt mit seiner gemeinsamen Arbeit in der lokalisatorischen Hirnforschung eine entscheidende Rolle.
Cécile Vogt erhielt in Anerkennung ihrer Leistungen in der Hirnforschung Ehrendoktortitel der Universitäten Freiburg, Jena und Berlin.
So lange Oskar Vogt lebte, waren sowohl Oskar als auch Cécile Vogt wissenschaftlich anerkannt. Nach seinem Tod verschob sich die Anerkennung zu seinen Gunsten, Leistungen von Cécile wurden seinem Werk zugerechnet. So verzichtet der Brockhaus auf den Eintrag von Cécile Vogt und nennt sie - wie üblich - als Helferin ihres Mannes.

In Berlin gibt es das Oskar-Cécile-Vogt-Haus am Innovations- und Gründerzentrum der Biomedizinischen Forschungs GmbH Berlin Buch (Klinikum Buch), an der Universität Düsseldorf das Cécile- und Oskar-Vogt-Archiv am Institut für Hirnforschung.

 

Literatur:

Annette Vogt: Wissenschaftlerinnen in Kaiser-Wilhelm-Instituten, A-Z (= Veröffentlichungen aus dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft Bd. 12) Berlin 1999. - Rezension von Gerhild H. M. Komander, in: MVGB 2/2003.

Rassenforschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten vor und nach 1933 (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus Bd. 4), hg. von Hans Schmuhl und Reinharf Rürup, Göttingen 2003.

Helga Satzinger: Weiblichkeit und Wissenschaft. Das Beispiel der Hirnforscherin Cécile Vogt (1875-1962), in: Der Eintritt der Frauen in die Gelehrtenrepublik. Zur Geschlechterfrage im akademischen Selbstverständnis und in der wissenschaftlichen Praxis am Anfang des 20. Jahrhunderts, hg. von Johanna Bleker, Husum 1998, S. 75-93.

Die Geschichte der genetisch orientierten Hirnforschung von Cécile und Oskar Vogt (1875-1962, 1870-1959) in der Zeit von 1895 bis ca. 1927 ( = Braunschweiger Veröffentlichungen zur Geschichte der Pharmazie und der Naturwissenschaften, Bd. 41), hg. von Erika Hickel, Stuttgart 1998.

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Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

6. Oktober 1928 Die Schriftstellerin Laura Marholm stirbt in Jūrmala, Lettland.
8. Oktober 1888 Die Schauspielerin Leonore Ehn kommt in Langenlois / Österreich zur Welt.
10. Oktober 1918 Elisabeth Bürstenbinder, Schriftstellerin, stirbt auf Schloss Labers bei Meran.
17. Oktober 1488 Ursula Markgräfin von Brandenburg und Herzogin zu Mecklenburg wird in Berlin geboren.
18. Oktober 1898 Lotte Lenya, Schauspielerin und Sängerin, wird in Wien geboren.
23. Oktober 1818 Maximiliane von Oriola, Salonnière, kommt in Berlin zur Welt.
25. Oktober 1918 Emma Dohme, Salonnière, stirbt in Berlin.
28. Oktober 1968 Annedore Leber, Publizistin, Verlegerin und Politikerin, stirbt in Berlin.
30. Oktober 1668 Sophie Charlotte, Königin in Preußen, kommt in Bad Iburg zur Welt.
31. Oktober 1948 Die Bildhauerin Milly Steger stirbt in Berlin.
4. November 1988 Klara Bloch, Berlins erste Taxifahrerin, Lebensretterin im Nationalsozialismus, stirbt in Berlin.
5. November 1918 Gisela Arendt, Sportlerin und Schwimmerin, kommt in Berlin zur Welt.
14. November 1618 Anna Maria Markgräfin von Brandenburg und Herzogin von Pommern stirbt in Wolli .
18. November 1878 Helene von Nostitz-Wallwitz, Schriftstellerin, kommt in Berlin zur Welt.
20. November 1928 Die Lehrerin, Biologin und Paläo-Botanikerin Elsbeth Lange wird in Frankenberg/Sachsen geboren.
22. November 1898 Die Übersetzerin Muschelkalk Ringelnatz, kommt in Rastenburg /Ostpreußen zur Welt.
24. November 1848 Die Opernsängerin Lilli Lehmann wird in Würzburg geboren.
24. November 1928 Die Physikerin Gerda Laski stirbt in Berlin.
1. Dezember 1858 Rebecka Dirichlet (geb. Mendelssohn), Brief-Schriftstellerin, stirbt in Göttingen.
2. Dezember 1878 Käthe Mende, Nationalökonomin, Soziologin kommt in Frankfurt an der Oder zur Welt.
12. Dezember 1918 Hermione von Preuschen, Malerin und Dichterin, stirbt in Lichtenrade bei Berlin.
14. Dezember 1968 Die Sängerin Margarete Frida Klose stirbt in Berlin.
22. Dezember 1868 Käthe Paulus, Fallschirmspringerin und Ballonfahrerin, wird in Zellhausen bei Offenbach geboren.
23. Dezember 1888 Christa Winsloe (Kate), Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Dramatikerin und Bildhauerin, kommt in Darmstadt zur Welt.
27. Dezember  1888 Thea von Harbou, Schriftstellerin und Drehbuchautorin, wird in Tauperlitz bei Hof geboren.

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