Gerhild Komander

Frauenthemen

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Stadtführung Rosa Luxemburg 2019
Lebensorte in Berlin
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 19. Januar 2019, 11 Uhr

Vortrag 100 Jahre Frauenwahlrecht 2019
Das Frauenwahlrecht. Der lange Weg zur Mündigkeit ...
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Dienstag, 12. Februar 2019, 15.15 Uhr

Stadtführung 100 Jahre Frauenwahlrecht 2019
Marie Juchacz und alle die anderen. Frauen im deutschen Parlament
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 23. Februar 2019, 11 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Sticken, stricken, weben, nähen in Berlin
Frauen und die Textilbranche
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 2. März 2019, 11 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Der Prinz von Theben residiert am Nollendorfplatz
In Zusammenarbeit mit der VHS Tempelhof-Schöneberg
Sonntag, 3. März 2019, 11 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Frauen im Wedding
In Zusammenarbeit mit der VHS Mitte
Freitag, 8. März 2018, 14 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2019
Charlottenburg weiblich
Frauengeschichten zwischen Kurfürstendamm und Savignyplatz
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 9.3.2018, 11 Uhr

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Neptun 100Elisabeth von Bayern Königin von Preußen

Sie war seit der Reformation die erste katholische Schwiegertochter am brandenburgisch-preußischen Hof. Aus Liebe zu ihrem Mann, dem preußischen Kronprinzen, gab sie dem unerbittlichen Drängen des Königs nach und konvertierte.

 

Elisabeth Ludovika Prinzessin von Bayern Königin von Preußen

Geboren am 13. November 1801 in der Münchner Residenz
gestorben am 14. Dezember im Dresdner Reisdenzschloß
bestattet in der Friedenskirche zu Potsdam


Elisabeth Ludovika Prinzessin von Bayern kam am 13. November 1801 als Tochter des bayerischen Kurfürstenpaares Maximilian IV. Joseph (1756-1825) und Caroline (1776-1841) in der Münchner Residenz zur Welt. 1806 wurde Maximilian König „von Napoleons Gnaden“, und Bayern konnte große Gebietszuwächse einstreichen - zum Teil auf Kosten Preußens, das die fränkischen Stammlande der Hohenzollerndynastie verlor.

Im November 1823 heiratete Elisabeth den ältesten Sohn der wohl populärsten Königin und Mutter in der Geschichte des 19. Jahrhunderts, den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, Sohn der Königin Luise. 1840 folgte dieser als Friedrich Wilhelm IV. seinem Vater, Friedrich Wilhelm III., auf den preußischen Thron: Elisabeth wurde Königin von Preußen.


Jugend in den bayerischen Schlössern

Die Kindheit verbrachte Elisabeth mit zehn Geschwistern - vier aus der ersten Ehe des Vaters - in München, der bayerischen Residenz, und in Nymphenburg, dem liebsten Aufenthaltsort des Vaters. Schloß Nymphenburg war 1664 bis 1675 unter Kurfürst Ferdinand Maria für seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen erbaut und unter ihrem Sohn Max Emanuel 1701 auf die heutige Größe erweitert worden.

Während die barocken Repräsentationsräume im Hauptbau unverändert blieben, wurden die königlichen Räume zwischen 1806 und 1808 im französischen Stile des Empire neugestaltet. Das Mobiliar bestand vor allem in Pariser Importen.
Im Erdgeschoß des südlichen Pavillons richtete Max I. Joseph seine Wohnräume ein, die seiner Gattin Caroline lagen im Hauptgeschoß darüber. Die Kinder hatten ihre Räume im zweiten Obergeschoß beider innerer Pavillons. Die königlichen Appartements stellen eines der seltenen so rein erhaltenen Beispiele des Stiles in Deutschland dar. Die Fassade ließ Ludwig I., Sohn und Nachfolger Max Josephs, ab 1826 im Stil des Klassizismus verändern.

 

Das Familienleben verlief in ähnlich ungezwungenen und einfachen Bahnen wie am preußischen Königshof zur Zeit der Königin Luise. Ein wesentlicher Unterschied bestand jedoch in der religiösen Toleranz, die Max Joseph und Caroline pflegten.

Caroline von Baden war 1797 die zweite Frau des bayerischen Kurfürsten und nachmaligen Königs geworden. Sie war wie die erste Frau Max Josephs, Augusta Wilhelmine von Hessen-Darmstadt (1765-1796), protestantischen Glaubens, den sie auch lebenslang beibehielten.
Ausdrücklich hatte Max Joseph wieder eine protestantische Gemahlin gewünscht, um seinem Ziel, religiöse Toleranz in Bayern einzuführen, als persönliches Vorbild voranzugehen. (Schad, Königinnen, 18). Die Kinder wurden in der Konfession des Vaters unterwiesen.

Den Unterricht Elisabeths und ihrer Schwestern übernahm der Protestant und klassische Philologe Friedrich Thiersch. Thiersch, der der katholischen Religion ablehnend gegenüberstand, gab den Prinzessinnen Unterricht in Literatur, Geographie und Geschichte. Die Schülerinnen liebten und verehrten ihren Lehrer, der religiösen Toleranz ihrer Eltern folgten sie nicht.

Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

2. Januar 1879 Die Politikerin Katharina von Kardoff-Oheimb wird in Neuß geboren.
3. Januar 1959 Die Romanistin Irmgard Osols-Wehden wird in Gera geboren.
4. Januar 1849 Die Salonière Helene von Lebbin wird in Stralsund geboren.
10. Januar 1989 Luise Kraushaar, KPD-Sekretärin, stirbt in Berlin.
15. Januar 1919 Rosa Luxemburg, Politikerin und Schriftstellerin, wird in Berlin ermordet.
24. Januar 1909 Die Filmschauspielerin und Synchronsprecherin Viktoria von Ballasko wird in Wien geboren.
30. Januar 1969 Fritzi Massary, Schauspielerin, stirbt in Los Angeles.
31. Januar 1899 Die Schriftstellerin Elise Felicitas von Hohenhausen stirbt in Berlin.
1. Februar 2019 Die Schauspielerin Ursula Karusseit stirbt in Berlin.
2. Februar 1989 Lola Landau, Schriftstellerin, stirbt in Jerusalem.
3. Februar 1899 Die Opern- und Konzertsängerin Amalie Weiß stirbt in Berlin.
8. Februar 1859 Gabriele Reuter, Schriftstellerin, wird in Alexandria geboren.
11. Februar 1869 Else Lasker-Schüler, Lyrikerin Schriftstellerin, wird in Elberfeld geboren.
16. Februar 1829 Helene von Hülsen, Schriftstellerin, kommt auf Blankenfelde bei Teltow zur Welt.
18. Februar 1969 Gisela Arendt, Schwimmerin, stirbt in Berlin.
21. Februar 2009 Die Historikerin Iselin Gundermann stirbt in Berlin.
24. Februar 1829 Die Sängerin Marie Seebach kommt in Riga zur Welt.
8. März 1879 Die Schriftstellerin Mechtilde von Lichnowsky wird auf Schloß Schönburg / Bayern geboren.
11. März 1729 Sophie Marie von Panwitz Gräfin Voß, Autorin und Hofdame, wird in Schönfließ b. Oranienburg geboren.
14. März 1959 Minna Schulze, „Wasserminna", Artistin, stirbt in Berlin.
18. März 1929 Christa Wolf, Schriftstellerin, wird in Landsberg an der Warthe geboren.
25. März 1909 Maria Gräfin von Maltzan, Tierärztin und Widerstandskämpferin, wird in Militsch / Schlesien geboren.
26. März 1629 Agnes Markgräfin Brandenburg Herzogin von Pommern Herzogin von Sachsen-Lauenburg stirbt im Schloss Neuhaus an der Elbe.
26. März 1829 Caroline von Humboldt stirbt in Berlin.
27. März 1819 Die Malerin Susanne Henry  stirbt in Berlin. 

Schiller Phil 150

© 2012 Gerhild Komander - Stadtführungen Vorträge Kunstgespräche - Berlin & Potsdam