Gerhild Komander

Frauenthemen

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150 Gertraud

Käthe Augenstein
Pressephotographin zwischen den Weltkriegen
15. Oktober 2017 bis 12. Februar 2018 in der Liebermann-Villa am Wannsee

Käthe Kollwitz und Berlin
Zum 150. Geburtstag der Künstlerin
5. Juli bis 24. September 1017 in der Galerie Parterre, Danziger Straße 101

Käthe Kollwitz und ihre Freunde
Zum 150. Geburtstag der Künstlerin
21. Juni bis 15. Oktober 2017 im Käthe-Kollwitz-Museum

"Ich hab gezeichnet, da ist aller Kummer verflogen"
Die Malerin Beatrice Zweig
21. bis 5. November 2017 im Museum Pankow in der Heynstraße

Stadtführung zum Internationalen Frauentag 2018
Sticken, stricken, weben, nähen in Berlin
Frauen und die Textilbranche
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 3. März 2018, 11 Uhr

Stadtführung Berlin Friedenau
Von Wagner zu Marlene. Das Friedenauer Frauenviertel und der Friedhof an der Stubenrauchstraße
In Zusammenarbeit mit der VHS Tempelhof-Schöneberg
Sonntag, 4. März 2018, 11 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag
Frauen im Wedding
In Zusammenarbeit mit der VHS Mitte
Donnerstag, 8. März 2018, 14 Uhr

Stadtführung zum Internationalen Frauentag
Frauengeschichte(n) auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof Schöneberg
In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf
Sonnabend, 10.3.2018, 11 Uhr

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Neptun 100Elisabeth von Bayern Königin von Preußen

Sie war seit der Reformation die erste katholische Schwiegertochter am brandenburgisch-preußischen Hof. Aus Liebe zu ihrem Mann, dem preußischen Kronprinzen, gab sie dem unerbittlichen Drängen des Königs nach und konvertierte.

 

Elisabeth Ludovika Prinzessin von Bayern Königin von Preußen

Geboren am 13. November 1801 in der Münchner Residenz
gestorben am 14. Dezember im Dresdner Reisdenzschloß
bestattet in der Friedenskirche zu Potsdam


Elisabeth Ludovika Prinzessin von Bayern kam am 13. November 1801 als Tochter des bayerischen Kurfürstenpaares Maximilian IV. Joseph (1756-1825) und Caroline (1776-1841) in der Münchner Residenz zur Welt. 1806 wurde Maximilian König „von Napoleons Gnaden“, und Bayern konnte große Gebietszuwächse einstreichen - zum Teil auf Kosten Preußens, das die fränkischen Stammlande der Hohenzollerndynastie verlor.

Im November 1823 heiratete Elisabeth den ältesten Sohn der wohl populärsten Königin und Mutter in der Geschichte des 19. Jahrhunderts, den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, Sohn der Königin Luise. 1840 folgte dieser als Friedrich Wilhelm IV. seinem Vater, Friedrich Wilhelm III., auf den preußischen Thron: Elisabeth wurde Königin von Preußen.


Jugend in den bayerischen Schlössern

Die Kindheit verbrachte Elisabeth mit zehn Geschwistern - vier aus der ersten Ehe des Vaters - in München, der bayerischen Residenz, und in Nymphenburg, dem liebsten Aufenthaltsort des Vaters. Schloß Nymphenburg war 1664 bis 1675 unter Kurfürst Ferdinand Maria für seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen erbaut und unter ihrem Sohn Max Emanuel 1701 auf die heutige Größe erweitert worden.

Während die barocken Repräsentationsräume im Hauptbau unverändert blieben, wurden die königlichen Räume zwischen 1806 und 1808 im französischen Stile des Empire neugestaltet. Das Mobiliar bestand vor allem in Pariser Importen.
Im Erdgeschoß des südlichen Pavillons richtete Max I. Joseph seine Wohnräume ein, die seiner Gattin Caroline lagen im Hauptgeschoß darüber. Die Kinder hatten ihre Räume im zweiten Obergeschoß beider innerer Pavillons. Die königlichen Appartements stellen eines der seltenen so rein erhaltenen Beispiele des Stiles in Deutschland dar. Die Fassade ließ Ludwig I., Sohn und Nachfolger Max Josephs, ab 1826 im Stil des Klassizismus verändern.

 

Das Familienleben verlief in ähnlich ungezwungenen und einfachen Bahnen wie am preußischen Königshof zur Zeit der Königin Luise. Ein wesentlicher Unterschied bestand jedoch in der religiösen Toleranz, die Max Joseph und Caroline pflegten.

Caroline von Baden war 1797 die zweite Frau des bayerischen Kurfürsten und nachmaligen Königs geworden. Sie war wie die erste Frau Max Josephs, Augusta Wilhelmine von Hessen-Darmstadt (1765-1796), protestantischen Glaubens, den sie auch lebenslang beibehielten.
Ausdrücklich hatte Max Joseph wieder eine protestantische Gemahlin gewünscht, um seinem Ziel, religiöse Toleranz in Bayern einzuführen, als persönliches Vorbild voranzugehen. (Schad, Königinnen, 18). Die Kinder wurden in der Konfession des Vaters unterwiesen.

Den Unterricht Elisabeths und ihrer Schwestern übernahm der Protestant und klassische Philologe Friedrich Thiersch. Thiersch, der der katholischen Religion ablehnend gegenüberstand, gab den Prinzessinnen Unterricht in Literatur, Geographie und Geschichte. Die Schülerinnen liebten und verehrten ihren Lehrer, der religiösen Toleranz ihrer Eltern folgten sie nicht.

Frauendaten

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Schiller Philosophie

Frauen in Berlin

1. Oktober 1947 Rotraut Richter, Bühnen- und Filmschauspielerin, stirbt in Berlin.

4. Oktober 1897 Clara von Simson, Naturwissenschaftlerin und Politikerin, wird in Rom geboren.

6. Oktober 1737 Die Unternehmerin Fromet Mendelssohn wird in Altona (heute Hamburg) geboren.

12. Oktober 1967 Die Schauspielerin Lucie Englisch stirbt in Erlangen.

16. Oktober 1887 Die Malerin Lily Hildebrandt kommt in Fürth /Bayern zur Welt.

22. Oktober 1847 Henriette Herz stirbt in Berlin.

1. November 1877 Die Schriftstellerin Else Ury kommt in Berlin zur Welt.

1. November 1897 Die Pädagogin Ulrike Henschke stirbt in Baden-Baden.

2. November 1927 Serafine Détschy, Schauspielerin und Schriftstellerin, stirbt in Berlin.

3. November 1577 (nach dem) Margareta Markgräfin von Brandenburg, (nacheinander) Herzogin von Pommern und Fürstin von Anhalt, Tochter des Kurfürstenpaares Joachim I. von Brandenburg und Elisabeth von Dänemark, stirbt.

6. November 1537 Elisabeth Magdalene Markgräfin von Brandenburg und Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, Tochter des brandenburgischen Kurfürstenpaares Joachim II. und Hedwig von Polen, kommt im Schloß zu Cölln (Berlin) zur Welt.

12. November 1997 Maria Gräfin von Maltzan, Tierärztin und Widerstandskämpferin, stirbt in Berlin.

17. November 1947 Ricarda Huch, Schriftstellerin, stirbt in Schönberg im Taunus.

7. Dezember 1907 Die Journalistin und Publizistin Charlotte Beradt kommt in Forst (Lausitz) zur Welt.

10. Dezember 1937 Die Schauspielerin Rosa Valetti stirbt in Wien.

21. Dezember 1897 Die Sängerin Paula Salomon-Lindberg wird in Frankenthal bei Mannheim geboren.

24. Dezember 1927 Die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff wird in Freiburg im Breisgau geboren.

31. Dezember 1927 Die Opernsängerin Jutta Vulpius wird in Erfurt geboren.

31. Dezember 1967 Die Tänzerin und Choreographin Dore Hoyer stirbt in Berlin.

Schiller Phil 150

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